FVDZ: „Der Tag der Freien Berufe sollte ein Weckruf sein!“
„Die Freiberuflichkeit gibt Zahnärztinnen und Zahnärzten die Möglichkeit, ihren Beruf unabhängig, eigenverantwortlich und nah an den Menschen auszuüben. Diese Verbindung aus Freiheit und Verantwortung macht unseren Beruf so attraktiv“, erklärt der FVDZ-Bundesvorsitzende Dr. Christian Öttl.
Die Niederlassung in eigener Praxis sei weit mehr als ein berufliches Modell. Sie sichere Versorgung, schaffe Arbeitsplätze und stärke die regionale Gesundheitsinfrastruktur. „Diese unternehmerische Freiheit stärkt nicht nur den Berufsstand, sondern die Gesundheitsversorgung insgesamt“, so Öttl weiter.
„Freiberuflichkeit ist kein Privileg vergangener Zeiten!"
Gleichzeitig warnt der Verband, dass Freiberuflichkeit zunehmend unter Druck sei. Wachsende Bürokratie, wirtschaftliche Unsicherheiten und anhaltender Spardruck gefährdeten das bewährte System massiv und belasteten die tägliche Arbeit in den Praxen. Immer weniger junge Zahnärztinnen und Zahnärzte wagten den Schritt in die eigene Niederlassung.
„Freiberuflichkeit ist kein Privileg vergangener Zeiten, sondern die Grundlage einer starken zahnärztlichen Versorgung. Wer Praxen immer weiter reguliert und wirtschaftlich einschränkt, gefährdet die Strukturen, die Patientinnen und Patienten Tag für Tag verlässlich versorgen“, warnt Öttl.
„Wer eine flächendeckende zahnärztliche Versorgung will, muss die Freiberuflichkeit stärken!“
Der FVDZ fordert daher die Politik auf, die Rahmenbedingungen für freiberuflich geführte Praxen zu verbessern, Niederlassungen besonders im ländlichen Raum attraktiver zu machen und bürokratische Hürden abzubauen.
„Der Tag der Freien Berufe sollte ein Weckruf sein. Wer eine flächendeckende zahnärztliche Versorgung sichern will, muss die Freiberuflichkeit stärken und ihr mehr Vertrauen entgegenbringen“, betont Öttl.


169

