imperiOs: Umfassendes Folien-Portfolio

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Industrie
Ob aus Kollagen, Metall, Kunststoff oder sogar aus dem Pferde-Herzbeutel bestehend: Membranen jeden Materials sind aus der Implantologie und Oral-Chirurgie nicht mehr wegzudenken. Die Liste ihrer Einsatzbereiche reicht vom Sinusbodenlift über Extraktionsalveolen bis hin zum Kieferkammaufbau, um nur einige Defekte zu nennen. Dabei sollen die Folien mal das Augmentat schützen, mal eine Barriere gegen Bakterien oder andere „Eindringlinge“ darstellen. Für den einen Fall sollten sie resorbierbar sein, bei einem anderen Eingriff wiederum möglichst unkompliziert wieder entfernt werden können. Die Frankfurter imperiOs hat ihr Membran-Portfolio den Wünschen der Behandler angepasst und zeigt in der folgenden Übersicht die individuellen Eigenschaften der unterschiedlichen Produkte auf.

  • PTFE-Membran

Die nicht resorbierbare Open-Tex PTFE-Membran unterstützt die Weichgewebsheilung und stellt einen wirkungsvollen Schutz vor Bakterienbefall und daraus resultierenden Entzündungen dar. Dank ihrer äußerst mikroporösen Struktur ist sie einerseits durchlässig für interstitielle Gewebeflüssigkeit und unterstützt die Heilung von gingivalem Gewebe, während sie auf der anderen Seite das Durchdringen von Fibroblasten und Bakterien erfolgreich verhindert.

Die PTFE-Membran besteht zu 100 Prozent aus medizinischem Polytetrafluorethylen, ist bio-inert und chemisch reaktionsarm, wodurch der Heilungsprozess nicht unterbrochen wird.  Nach dem minimalinvasiven Einsatz dieser nur 0,16 Millimeter dünnen Membran ist weder ein Erstverschluss notwendig, noch besteht das Risiko von Bakterienbefall bei Exposition. Somit schützt sie gleichermaßen regeneriertes und neu entstandenes Gewebe und schafft ein geeignetes Milieu für die Vaskularisierung und Bildung von Knochenzellen.

  • Kortikal-Membran

Diese aus dem heterologen kortikalen Knochen gewonnene resorbierbare Membran zeichnet sich vor allem durch ihre bemerkenswerte Flexibilität und die extrem lange Stabilität von über mehr als 6 Monaten aus.

Durch den selektiven enzymatischen Deantigenisationsprozess, die partielle Demineralisierung der mineralischen Salze und die Erhaltung des Kollagens vom Typ 1 wird die Membran äußerst  flexibel und ist beliebig formbar, ohne zu brechen. Dies hat zur Folge, dass Lücken minimiert werden, das Augmentat lagestabil bleibt und die austretenden Blutgefäße das Knochenersatzmaterial schnell durchdringen können. Die Kortikal-Membran eignet sich deshalb – fixiert mit geeigneten Pins oder Schrauben – vor allem für den Schutz von Augmentaten bei der horizontalen Erweiterung im vestibulären beziehungsweise bukkalen Areal.

Weil sie nach 8-14 Monaten komplett in vitalen Eigenknochen umgebaut ist, ist kein Folgeeingriff mehr notwendig.

  • Pericardium Membran

Die Pericardium Membran wurde speziell für die anspruchsvollen Bedürfnisse in der dentalen Chirurgie entwickelt. Sie stammt aus dem equinen Herzbeutel und wird in einem schonenden, mehrstufigen Verfahren hergestellt, das alle Antigene und Proteine eliminiert, aber die dreidimensionale Pericardium-Struktur bewahrt. Durch diese natürliche Eigenschaft ist die Membran nicht nur extrem dehnbar und dennoch überaus stabil, sondern auch äußerst biokompatibel und gewährleistet eine sichere Barrierefunktion für 3 Monate. Einfache Handhabung, schnelle Vaskularisierung und sichere Vorhersagbarkeit in der klinischen Anwendung sind die entscheidenden Vorteile dieser „etwas anderen“ Membran.

  • ez Cure Kollagenmembran

Bei dieser speziellen Folie handelt es sich um eine quervernetzte und dadurch besonders formstabile Membran, die aus reinem Schweinekollagen (Typ I und III) gewonnen wird. Sie ist ebenfalls extrem biokompatibel und resorbiert dank ihrer lang anhaltenden strukturellen Integrität erst nach ca. 3–4 Monaten.

Trotz ihrer erwiesenermaßen hohen Stabilität überzeugt sie durch ihre äußerst praktische Anwendung: So ist sie zuschneidbar, flexibel und lässt sich perfekt an die Defektumgebung anadaptieren. Durch diese Eigenschaften ist die ez Cure Kollagenmembran ein echter Allrounder für den täglichen chirurgischen Eingriff in der Praxis.

  • Bio-Mesh-S, die synthetische Resorbierbare Membran

Diese Membran stellt eine vollsynthetische, resorbierbare Folien-Variante für den Einsatz bei der gesteuerten Gewebe- und Knochen- Regeneration dar und ist besonders geeignet für Patienten, die keine Membranen tierischen Ursprungs wünschen. Sie besteht aus Milchsäure-Polymeren und weist eine Barrieredauer von circa 8 Wochen auf. Trotz ihres synthetischen Ursprungs überzeugt die Biomesh-S durch ihre besonders ausgeprägte Biokompatibilität – und ist damit eine echte Alternative zu den resorbierbaren Kollagen-Membranen.

Detaillierte Informationen zu diesen Membranen und allen weiteren imperiOs-Produkten, den übersichtlichen und leicht zu navigierenden Webshop sowie kostenlose Downloads von Studien, Videos und Anwenderberichten  gibt es unter www.imperios.de.

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