Irankrieg hat immensen Einfluss auf globale Gesundheit
Die Lieferung von Hilfsgütern verzögert sich durch den Konflikt und wird teurer, im Schnitt um circa 30 Prozent, sagt WHO-Direktor Tedros Adhanom Ghebreyesus im Interview mit der ZEIT. Feststeckende Hilfsgüter seien aber nicht das einzige Problem, das die Krise mit sich bringt. Länder, für deren Stromversorgung Benzin entscheidend ist, hätten aktuell große Probleme.
Gleichzeitig steige die Zahl der Länder, die auf Nothilfe angewiesen seien – während die zur Verfügung stehenden Mittel immer weniger würden. „Eigentlich waren wir doch auf einem guten Weg“, sagt Ghebreyesus gegenüber der Zeitung. „In den vergangenen drei Jahrzehnten gab es, was die Gesundheit der Weltbevölkerung angeht, große Fortschritte. Aber seit zwei Jahren leisten reiche Länder immer weniger Entwicklungshilfe, nicht nur die USA, sondern auch Großbritannien und Deutschland. In der Gesundheitsentwicklungshilfe sank das Fördervolumen seit 2023 um 40 Prozent.“
Das vollständige, kostenlos lesbare Interview finden Sie bei ZEIT online.


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