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Gegen Versorgungsengpässe

KZVLB begrüßt Ausweitung des Landärzteprogramms auf Zahnärzte

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Politik
Die Kassenzahnärztliche Vereinigung Land Brandenburg (KZVLB) hat die geplante Erweiterung des Landärzteprogramms auf Zahnärztinnen und Zahnärzte begrüßt. Die entsprechende Regelung ist im neuen Koalitionsvertrag von SPD und CDU für Brandenburg verankert. Aus Sicht der KZVLB stellt die Maßnahme einen wichtigen Schritt dar, um den zahnärztlichen Nachwuchs für Tätigkeiten im ländlichen Raum zu gewinnen und die flächendeckende Versorgung langfristig zu sichern.

„Wir begrüßen sehr, dass die Landesregierung unsere Anregung aufgegriffen und die Erweiterung des Landärzteprogramms auf Zahnärztinnen und Zahnärzte im Koalitionsvertrag verankert hat. Das ist ein wichtiges Signal für die Nachwuchsgewinnung und für die Sicherung der zahnmedizinischen Versorgung im ländlichen Raum“, erklärte der Vorstandsvorsitzende der KZVLB, Eberhard Steglich.

KZVLB fordert Ausbau der Studienkapazitäten in der Zahnmedizin

Darüber hinaus sieht die KZVLB weiteren politischen Handlungsbedarf. Analog zur Humanmedizin spricht sich die Standesvertretung für die Einführung einer sogenannten Landzahnarztquote aus. Voraussetzung dafür sei allerdings der Ausbau der Studienkapazitäten in der Zahnmedizin. Derzeit besteht im Land Brandenburg lediglich an der Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane die Möglichkeit, Zahnmedizin zu studieren. Diese Kapazitäten reichten nicht aus, um den langfristigen Bedarf an Zahnärztinnen und Zahnärzten im Land zu decken, so die KZVLB.

Nach Ansicht von Steglich könne eine Landzahnarztquote zusätzliche Impulse für die Versorgung im ländlichen Raum geben, sofern ausreichend staatliche Studienplätze zur Verfügung stünden. Die KZVLB kündigte an, den weiteren politischen Prozess konstruktiv zu begleiten und ihre fachliche Expertise einzubringen, um gemeinsam mit der Landespolitik nachhaltige Lösungen für die zahnärztliche Versorgung in Brandenburg zu entwickeln.

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