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Fachhandel sichert Versorgung ab Anfang November

Lösung bei OPG-Röntgenfilmen in Sicht

Mit dem OPG-Film Produkt der Marke AGFA steht ein hochwertiger, grünempfindlicher Universalfilm zur Verfügung, der als Alternative geeignet ist, informiert der BVD. BalanceFormCreative - stock.adobe.com
mg
Praxis
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In Zusammenarbeit mit der Bundeszahnärztekammer ist es dem Bundesverband Dentalhandel gelungen, eine alternative Quelle zu erschließen und damit die drohende Versorgungslücke bei analogen OPG-Filmen abzuwenden.

„Die wochenlange Ungewissheit für viele analog arbeitende Zahnarztpraxen hat ein Ende“, meldet der Bundesverband Dentalhandel. „Voraussichtlich ab Anfang November 2026 werden Panoramaschicht-Röntgenfilme (OPG) im Standardformat 15 × 30 Zentimeter wieder regulär über die Mitgliedsunternehmen Altmann, dental bauer, Henry Schein, Kern und Multident des Bundesverbandes Dentalhandel e.V. (BVD) sowie weiteren Unternehmen der DENTAL-UNION lieferbar sein.“ Damit gelinge es, die durch den unangekündigten Produktionsstopp des bisherigen Hauptlieferanten entstandene Versorgungslücke zu schließen.

„Wir freuen uns außerordentlich über diesen Erfolg. Die Zusammenarbeit mit der Bundeszahnärztekammer war in dieser Ausnahmesituation von beispielhafter Schnelligkeit, Sachlichkeit und gegenseitigem Vertrauen geprägt“, betont Marcus Hoffmann, Geschäftsführer des BVD. „Durch ein abgestimmtes Agieren konnten wir das gemeinsame Ziel, den reibungslosen Praxisbetrieb und die zahnärztliche Diagnostiksicherheit flächendeckend zu gewährleisten, erreichen.“

Praxiserfahrungen für eine reibungslose Umstellung

Mit dem OPG-Film Produkt der Marke AGFA stehe ein hochwertiger, grünempfindlicher Universalfilm zur Verfügung, der als Alternative geeignet sei. „Wie bei jedem Wechsel des Filmfabrikats gilt: Das Bildresultat beim analogen OPG entsteht im Zusammenspiel von Film, Verstärkerfolie und Entwicklung“, schreibt der BVD und gibt folgenden Hinweise, die erste Erfahrungen aus der Umstellung weitergeben und den Praxen den Einstieg erleichtern sollen:

  • Emulsion und Schleierdichte: Die Emulsion des AGFA-Films unterscheidet sich von der des früheren Fabrikates der Marke CARESTREAM. Das Material besitzt eine eigene charakteristische Schwärzungskurve. Gegenüber dem gewohnten Bild können sich Schwärzung und Kontrast leicht unterscheiden.

  • Prozessparameter: Die von AGFA empfohlenen Verarbeitungsparameter wie Badtemperatur und Entwicklungszeit weichen von den, bei dem bisherigen Filmmaterial üblichen, teilweise leicht ab. Das kann sich auf Schwärzung und Kontrast auswirken.

  • Kumulative Wirkung bei gealterten Verstärkerfolien: Trifft eine durch langjährige Nutzung in ihrer Lichtausbeute reduzierte Verstärkerfolie auf einen neuen, anders abgestimmten Film, kann sich die Alterung der Folie deutlicher im Bildeindruck zeigen.

Für einen reibungslosen Übergang empfiehlt der BVD den Praxen folgende Schritte:

  1. Bedarfsgerecht starten: Wie bei jedem Filmwechsel empfiehlt es sich, mit der ersten Packung die erforderliche Konstanzprüfung durchzuführen und den Bestand erst danach wie gewohnt aufzubauen.

  2. Technischer Support für Verstärkerfolien: Zeigt die Konstanzprüfung, dass ältere Verstärkerfolien nicht mehr die volle Lichtausbeute liefern, stehen die BVD-Fachhändler gerne für Sie bereit. Die Serviceteams bereiten praxistaugliche Lösungen für den gezielten Austausch oder die Anpassung von Verstärkerfolien vor, sodass Praxen technisch unkompliziert nachjustieren können.

  3. Wahlfreiheit bleibt gewahrt: Unabhängig von der gesicherten analogen Versorgung bleibt die Informationsplattform unter https://bvdental.de/service/roentgenangebote/ aktiv. Praxen, die die Situation als Anlass für einen Wechsel nutzen möchten, finden dort weiterhin kuratierte Sonderaktionen führender Hersteller für Speicherfolien- und Digitalisierungsstrecken, die oft schon ab kleineren Fallzahlen wirtschaftlich tragfähig sind.

Durch das koordinierte Vorgehen von BZÄK und Fachhandel sei sichergestellt, dass jede betroffene Praxis „ihren Weg selbstbestimmt, rechtssicher und technisch fundiert wählen kann“, so der BVD.

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