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apoBank-Jahresbilanz

Schellenberg: „2025 war für die apoBank ein starkes Jahr“

sr
Politik
Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) hat das Geschäftsjahr 2025 positiv abgeschlossen. Der Jahresüberschuss erreichte knapp 100 Millionen Euro. Der selbst verordnete Transformationsprozess sei damit erfolgreich.

Der apoBank-Vorstandsvorsitzende Matthias Schellenberg und Finanzvorstand Dr. Christian Wiermann zeigten sich bei der Bilanz-Pressekonferenz in Berlin zufrieden mit dem Geschäftsjahr 2025. Der Jahresüberschuss erreichte 99,8 Millionen Euro (2024: 96 Millionen Euro). Daher werden der Aufsichtsrat und der Vorstand der Vertreterversammlung erneut eine Dividende von sechs Prozent vorschlagen, kündigte Schellenberg an. Das operative Ergebnis vor Risikovorsorge beträgt den Angaben zufolge 413,3 Millionen Euro (2024: 408,2 Millionen Euro) und bleibe damit das dritte Jahr in Folge auf einem hohen Niveau. „2025 war für die apoBank ein starkes Jahr. Mit dem erfolgreichen Abschluss unseres Strategieprogramms Agenda 2025 haben wir ein wichtiges Kapitel abgeschlossen – und die Ergebnisse zeigen: Unsere Transformation trägt", erklärte apoBank-Chef Schellenberg.

Kundenzufrieden ist weiter gestiegen

Gegen den Trend sei die Zahl der Kunden und der Mitglieder gestiegen. Die Zahl der Kunden kletterte um knapp 8.000 auf 513.665, darunter 111.591 Mitglieder. Besonders stolz zeigte sich Schellenberg über die gestiegene Kundenzufriedenheit. Diese sei auf 69 Prozent gegenüber 62 Prozent im Vorjahr gestiegen. In zahnärztlichen Bereich ist die Zahl der von der apoBank finanzierten und begleiteten Existenzgründungen auf 580 gestiegen (Vorjahr 530).

Aufgrund der aktuellen politischen Weltlage seien Prognosen für dieses Jahr sehr schwierig, allerdings sei das Geschäft der apoBank eher national ausgerichet und nur indirekt von der Weltwirtschaftslage abhängig. Die Gewinnbeteiligung bleibe voraussichtlich stabil, zeigte sich Schellenberg vorsichtig optimistisch. Er wünschte sich aber eine „strategische Robustheit“ des deutschen Gesundheitsmarktes. „Es braucht jetzt einen gesundheitspolitschen Masterplan zur Sicherung der Finanzen“, betonte er mit Blick auf die Reformbemühungen von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU).

Ein neues Kapitel wolle die apoBank mit dem Programm Primus 2028 aufschlagen. Dabei gehe es vor allem um Wachstum und Skalierung auf allen Geschäftsfeldern. Ziele des Programms sind laut Schellenberg:

  • mehr als 50 Prozent Marktanteil an Praxis- und Apothekengründungen in Deutschland,

  • 20 Milliarden Euro Depotvolumen im Vermögensgeschäft und

  • 10.000 neue Kundinnen und Kunden unter angestellten und angehenden Heilberuflern pro Jahr.

Zu den Vorgängen rund um das Berliner Versorgungswerk der Zahnärzte gefragt sagte Schellenberg, dass eine einzelne Fehlentwicklung das gut funktionierende System der berufsständischen Versorgungswerde nicht grundsätzlich in Frage stellen solle. Allerdings stelle die unterschiedliche Größe der Versorgungswerke eine Herausforderung hinsichtlich des vorhandenen Know-hows dar.

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