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So geht es weiter mit IQTiG und Innovationsfonds

  • "Qualität ist ein Koboldbegriff", der von Akteuren eines System naturgemäß mit unterschiedlichen Bedeutungen aufgeladen würde, erklärte IQTiG-Chef Dr. Christof Veit. Darum wolle er als Leiter des neuen Instituts legitime Anforderungen an die Leistungserbringer formulieren. Als Zielgrößen nannte er Praktikabilität, Effektivität und Justiziabilität. Wie wichtig Letztere sei, hätten Auseinandersetzungen zu rechtssicheren Schwellenwerten in der Mindestmengenregelung des G-BA gezeigt. Damit künftig Gefahren für Patienten beseitigt, Mängel verbessert und Exzellenz gefördert werden könne, wolle er sich zuerst der Indikatorenqualität widmen und diese verbessern. "Die heute verwendeten Indikatoren messen Standard, nicht Exzellenz", so Veit. Die größte übergeordnete Herausforderung des IQTiG sei dabei, dies zu erreichen und gleichzeitig die Dokumentionspflichten "sinnvoller und schlanker" zu machen. zm-mg
Politik
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IQTiG und Innovationsfonds sollen die Versorgungsqualität verbessern. Wie, das diskutierten Dr. Christof Veit, Prof. Josef Hecken, Dr. Jens Baas und Georg Baum auf einem Symposium in Berlin.

Die Gesellschaft für Recht und Politik im Gesundheitswesen (GRPG) hatte den Leiter des Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTiG), Dr. Christof Veit, den unparteiischen Vorsitzenden des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), Prof. Josef Hecken, den Vorstandsvorsitzenden der Techniker Krankenkasse (TK), Dr. Jens Baas, sowie den Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Georg Baum, eingeladen, um die "Erwartungen an den Innovationsfonds und das Qualitätsinstitut" aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten.

Auch wenn sich die Diskutanten nicht auf eine ideale Wirkweise der beiden politischen Neuerungen verständigen konnten, herrschte Einigkeit darüber, den Fokus der Qualitätssicherung vor allem auf die sektorenübergreifende Versorgung zu setzen.

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