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Wie Ärzte die Digitalisierung ihres Berufs bewerten

  • Mit einiger Verzögerung, aber auch mit hohem Druck hält die Digitalisierung Einzug in deutsche Praxen. Dabei ergibt sich ein uneinheitliches Bild der Mediziner zum Thema E-Health - dies ist eine Erkenntnis der Stiftung Gesundheit, die für ihre aktuelle Untersuchung „Digitalisierung des Arztberufs“ 374 niedergelassene Ärzte, Zahnärzte und Psychologische Psychotherapeuten befragte. Als Messinstrument diente ein Online-Fragebogen. Die Erhebung erfolgte im Juni 2016. Insgesamt 65, 3 Prozent der Befragten waren - im Vergleich zu 57 Prozent der Gesamtärzteschaft - männlich; 34,7 Prozent - im Vergleich zu 43 Prozent der Gesamtärzteschaft - weiblich. „Damit ergibt sich im Vergleich zur Gesamtärzteschaft ein leichter Bias zugunsten der männlichen Ärzte“, räumten die Wissenschaftler der Stiftung ein. Einen Bias gibt es auch beim Alter, und zwar in Form deutlicher Abweichungen in den Altersgruppen zwischen 41 bis 45 Jahre sowie 46 bis 50 Jahre, die weit unter dem statistisch zu erwartenden Anteil liegen: Während 14,2 bzw. 18,6 Prozent aller Ärzte in Deutschland zu diesen Altersgruppen gehören, macht ihr Anteil an den Befragten nur 5,7 bzw. 9,4 Prozent aus. Über dem Durchschnitt liegen dagegen die jüngeren Ärzte unter 40 Jahren, vor allem aber die älteren Ärzte ab 56 Jahren, die deutlich stärker vertreten sind als in der Zusammensetzung der Gesamtärzteschaft. Dies zeigt den Autoren zufolge, "dass das Thema E-Health bei weitem nicht nur von jüngeren Ärzten wahrgenommen wird, sondern sich alle Altersgruppen damit auseinandersetzen". Stiftung Gesundheit
Nachrichten
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"Die Ärzteschaft" gibt es nicht, schon gar nicht, wenn es um die Digitalisierung des Arztberufs und der Praxis geht. Stattdessen zeigt sich ein breit gefächertes Spektrum an Einstellungen: von Early Adoptern bis zu E-Health-Verweigerern. Nur eine Minderheit hat sich (bislang) keine eigene Meinung gebildet oder möchte sich zumindest dazu nicht äußern. Darauf deuten zumindest die Ergebnisse der aktuellen Studie der Stiftung Gesundheit hin.
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