vitaclinical Workshop beim DGI-Kongress

Wissen über keramische Implantate

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von mr
Titanunverträglichkeit in der oralen Implantologie ist seit geraumer Zeit Forschungsgegenstand und rückt damit auch immer mehr in den Fokus praktizierender Implantologen. Eine biokompatible Alternative bietet mittlerweile das keramische Implantat. Aber wie ist der Stand der Dinge und wo geht die Reise hin? Diese Fragen werden von sieben namhaften Referenten beantwortet.

Progress in Science and Education with Ceramics (PROSEC) ist ein Expertennetzwerk aus renommierten Wissenschaftlern und Klinikern, das es sich zum Ziel gesetzt hat, eine metallfreie, vollkeramische orale Implantologie zu fördern und weiterzuentwickeln, um hohe Qualitätsstandards in der Praxis etablieren zu können.

Der amtierende Präsident von PROSEC, Prof. Dr. Dr. h. c. Jörg Rudolf Strub aus Freiburg, wird über die Tätigkeiten und Fortschritte der mit vitaclinical zusammen ins Leben gerufenen Initiative berichten und Ausblicke über zukünftige Projekte und Arbeitsfelder geben. Prof. Dr. Dr. Hendrik Terheyden aus Kassel wird anschließend den Fremdkörperpartikeleinfluss im Rahmen der Biokorrosion von Titanimplantaten fokussieren. Mit den allerneuesten klinischen Langzeitergebnissen aus fünf Jahren zum ceramic.implant aus Yttrium-stabilisiertem Zirkonoxid wird Prof. Dr. Ronald Jung von der Universität Zürich aufwarten.

Die Frage, wie Osteoblasten auf ein Keramikimplantat im Knochen reagieren, wird von Prof Dr. Barbara Nebe von der Universität Rostock beantwortet. Sie wird deutlich machen, wie wichtig es ist, die Zellbiologie zu verstehen und welche Rolle die Implantatoberfläche dabei spielt. Dr. Benedikt Spies von der Universität Freiburg wird den Implantatwerkstoff Zirkondioxid aus klinischer Sicht beleuchten und darstellen, welche Vorteile aus den Materialeigenschaften im Praxiseinsatz resultieren und worauf dabei geachtet werden muss. Dr. Sigmar Schnutenhaus aus Hilzingen wird zeigen, welche Möglichkeiten bei der Planung mit keramischen Implantaten bestehen und welche prothetischen und biologischen Vorteile dies für den Kliniker und letztendlich den Patienten hat. Dr. Frank Liebaug aus Steinbach-Hallenberg; Professor an der Shandong University in China, wird die Perspektive hinsichtlich vollkeramischer Implantate dann voll in Richtung Patient lenken. Er wird berichten, wie es während des operativen Eingriffs, in der Abheilungsphase und nach der definitiven Versorgung mit der Patientenzufriedenheit aussieht.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und die Möglichkeit zur Anmeldung unter

http://www.dgi-kongress.de/programm/workshops-der-sponsoren - external-link-new-window

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