Studie belegt, was viele ahnen

Fast Food und Zucker macht dick - und DUMM!

Dick und doof - eine neue Studie zeigt, dass ungesunde Ernährung mit Junkfood und Zucker nicht nur schnell dick machen, sondern auch den Hippocampus negativ beeinflussen.

Schon nach einer Woche nimmt die ungesunde Ernährung Einfluss im Gehirn. Adobe Stock_Тихон Купревич

Eine Studie der Macquarie University in Sydney, die die Royal Society Open Science veröffentlichte, zeigt, welchen Einfluss eine schlechte Ernährung bereits nach einer Woche auf das Gehirn hat. Eine Studiengruppe von 105 jungen Personen, die sich sonst gesund ernähren, wurde in zwei Versuchsgruppen geteilt. Davon verzerrte die eine Gruppe 8 Tage lang überwiegend Fast Food und stark gezuckerte Nahrungsmittel, während die andere ausgewogen gesund aß.

Milchshakes, Waffeln & Burger schaden der Selbstkontrolle

Schon eine Woche später ließ die Selbstkontrolle der Fast-Food-Probanten merklich nach und sie griffen auch bei einer Auswahl an gesunden Snacks häufiger zu Zucker, Fett & Co. Auch die Sättigung hielt sie davon nicht ab. Daraus schlussfolgerten die WissenschaftlerInnen, dass die neuronale Appetitkontrolle bei derartiger Ernährungsweise abnimmt und die Gefahr, weiter schlechter zu essen damit größer wird. Und auch die getestete Merkfähigkeit wurde 20 Mal schlechter, als die der Vergleichsgruppe.

Bereits durchgeführte Untersuchungen zum Einfluss von Zucker und Junkfood legen einen Zusammenhang zu gesteigerter Vergesslichkeit und Aggressivität nahe. Zusammen mit anderen schädlichen Umwelteinflüssen, wie Umweltgiften, Stress und Schlaflosigkeit könne der Hippocampus immer mehr schaden nehmen. Die ForscherInnen legen nahe, im Weiteren die Rolle dieses Hirnareal besser zu untersuchen.

Richard J. Stevenson, Heather M. Francis, Tuki Attuquayefio et al., Hippocampal-dependent appetitive control is impaired by experimental exposure to a Western-style diet, in: The Royal Society Open Science, published:19 February 2020, doi.org/10.1098/rsos.191338

35 Kilogramm Zucker essen die Deutschen pro Jahr und Kopf – mehr als doppelt so viel wie von der WHO empfohlen. Der Wert bildet jedoch nur den Konsum von Haushaltszucker ab. Hinzu kommt ein steigender Verbrauch von Mono- und Disacchariden, die Lebensmitteln zugesetzt werden – und zunehmend zum Problem werden.

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