Konferenz der Länderkammern

„Junge Zahnärzte in ihrem Umfeld abholen“

Wie spricht man junge Kollegen an? Welche Angebote gibt es für den beruflichen Nachwuchs? Fachreferenten der Kammern trafen sich zum Erfahrungsaustausch.

Dr. Klaus Bartling, Vorsitzender des BZÄK-Ausschusses für beruflichen Nachwuchs (l., neben ihm seine Stellvertreterin Sabine Steding) erklärte: „Jede Kammer hat das Thema erkannt.“ Wichtig sei die spezifische Ansprache junger Kollegen in ihrer jeweiligen Ausbildungs- beziehungsweise Berufssituation. zm-pr

Prof. Dr. Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der BZÄK: „Wir wollen weitere Initiativen für die Kammern auslösen.“ Er betonte, dass das Thema frei sein müsse von gewerblicher Orientierung. Wichtig sei, dass die Kammern dies vermitteln. zm-pr
Dr. Nele Kettler vom Institut der Deutschen Zahnärzte (IDZ) trug weitere Teilergebnisse einer noch nicht abgeschlossenen Studie zum Berufsbild des Zahnarztes vor. Ihre Botschaften an die Referenten: Wichtig für die angehenden Zahnärzte ist der berufliche Status. Über Freiberuflichkeit und Körperschaften liegen nur geringe Kenntnisse vor. Die Niederlassung ist nach wie vor beliebt, auch außerhalb der Großstädte. Die Vorbereitung auf die Praxis wird nur teilweise als gut empfunden. Und es herrscht ein sehr hohes Interesse an Fortbildung. zm-pr
Die Referenten der Landeszahnärztekammern für beruflichen Nachwuchs trafen sich auf Einladung der BZÄK am 6. September 2017 in Berlin. zm-pr

Auf einer Koordinierungskonferenz diskutierten die Referenten der Landeszahnärztekammern für die Belange des beruflichen Nachwuchses über aktuelle Themen aus ihrem Bereich: Wie und wann erreicht man die jungen Kollegen am besten – während des Studiums, im Examenssemester, in der Assistenzzeit oder kurz vor der Niederlassung? Für die Referenten steht fest: Jede Kammer hat hier Handlungsbedarf erkannt.

Aus einer Kurzumfrage der BZÄK geht hervor: In vielen Kammerbereichen laufen bereits Initiativen. Häufig wird der Kontakt schon in den Universitäten genutzt, zum Beispiel in Berufskundevorlesungen. Ferner gibt es Willkommensveranstaltungen, etwa zu Beginn des Studiums oder zu Beginn der zahnärztlichen Tätigkeit. Es gibt Stammtische, persönliche Gespräche, Lehrpraxen, Veranstaltungen, Informationsmaterialien oder Angebote auf Homepages der Kammern.

Vielfach berichteten die Referenten aber, dass die Angebote von den jungen Kollegen nicht intensiv genutzt werden. Und die Bundesorganisationen betonen, dass vor allem die Informationsweitergabe und Sensibilisierung der Studierenden zum Thema Beruf und Standeswissen für die Berufsausübung wichtig ist – aber in der Ausbildung viel zu kurz kommt.

Aus einer Kurzumfrage des Bundesverbandes der Zahnmedizinstudenten in Deutschland (BdZM) unter den Fachschaften der Universitätszahnkliniken zur Berufskundevorlesung geht hervor: Der Kontakt zu den Studenten sollte nicht erst im Rahmen der Berufskundevorlesung erfolgen, sondern an mehreren Stellen zu unterschiedlichen Zeiten des Studiums. Wünschenswert wäre, dass Kammern und KZVen das Wissensmanagement zur Berufskunde als ihre Aufgabe annehmen und sich um die Umsetzung in ausreichender Qualität und Umfang bemühen.

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