Food and Drug Administration

USA: Update zu Amalgam und Hochrisikogruppen

Die Food and Drug Administration (FDA) gibt für die USA neue Empfehlungen für quecksilberhaltiges Dentalamalgam heraus. Diese gelten für bestimmte Hochrisikogruppen. In Deutschland bleiben die Anwendungsempfehlungen unverändert.

Die FDA hat in den USA ihre Empfehlungen zu Dentalamalgam und potenziellen Risiken für bestimmte Risikopersonen aktualisiert. Adobe Stock_sivivolk

Die überarbeiteten Empfehlungen der FDA zum Einsatz von Amalgam in der Zahnmedizin berücksichtigen Überprüfungen vorangegangener Empfehlungen. Zu den Personengruppen mit einem erhöhten Risiko für potenziell schädliche gesundheitliche Auswirkungen gehören demnach jetzt:

  • schwangere Frauen und ihre sich entwickelnden Föten
  • Frauen, die planen, schwanger zu werden
  • stillende Frauen und ihre Neugeborenen und Säuglinge
  • Kinder, insbesondere solche, die jünger als sechs Jahre alt sind
  • Menschen mit bereits bestehenden neurologischen Erkrankungen wie Multiple Sklerose, Alzheimer oder Parkinson
  • Menschen mit eingeschränkter Nierenfunktion
  • Menschen mit bekannter erhöhter Empfindlichkeit (Allergie) gegenüber Quecksilber oder anderen Bestandteilen von Dentalamalgam

Der Einsatz von amalgamhaltigem Zahnersatzstoff sollte hier nach Möglichkeit vermieden werden, schreibt die Behörde. Die gesundheitsschädlichen Auswirkungen von amalgambedingten Quecksilberdampf, der über die Zeit in kleinen Mengen freigesetzt wird, werden für diese Personen als zu riskant bewertet. Für die meisten Patienten außerhalb dieser Gruppen werden diese als nicht schädlich eingestuft.

Wie viel Dampf freigesetzt wird, hängt vom Alter der Füllung sowie von den Gewohnheiten des Patienten, wie etwa dem Zähneknirschen, ab. Die Quecksilberdampffreisetzung ist beim Einsetzen und Entfernen der Füllung am höchsten. Die FDA empfiehlt daher keinesfalls die Entfernung intakter Füllungen. Ihre Bewertung beruht auf 20 Jahren Literatur-, Berichts- und Diskussionsauswertungen, die regelmäßig in ein Empfehlungs-Update einfließen. Als Materialalternativen für Amalgam gibt sie Kompositharze und Glasionomerzementfüllungen an.

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