Studie des Instituts der Deutschen Zahnärzte

Viele junge Zahnärzte zieht es aufs platte Land

Eine neue Studie zeigt: Viele junge Zahnärztinnen und Zahnärzte wollen in ihre Heimatregion zurück, um sich dort ihre berufliche Existenz aufzubauen. Das kann durchaus auch das „platte Land“ sein.

Beim zahnärztlichen Nachwuchs zeichnet sich keine Mainstream-Bewegung in Richtung Großstädte und Metropolen ab. Adobe Stock_Krakenimages.com

Viele junge Zahnärztinnen und Zahnärzte wollen nach dem Studium in ihre Heimatregion zurück und sich dort ihre berufliche Existenz aufbauen. Das kann durchaus auch das „platte Land“ sein. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Instituts der Deutschen Zahnärzte (IDZ). Dennoch deutet sich in manchen ländlichen Regionen an, dass es hier künftig Probleme mit einer ausreichenden zahnärztlichen Niederlassung geben könnte.

90 Prozent gehen in die Patientenversorgung

Dabei kommen nahezu 90 Prozent der jungen Zahnärztinnen und Zahnärzte nach ihrem Studium in der Patientenversorgung an. Demgegenüber liegt der Anteil berufstätiger Medizinerinnen und Mediziner an der ärztlichen Versorgung aktuell bei etwa 70 Prozent.

Die eigene Praxis ist für viele weiterhin das Ziel

Die Niederlassung in eigener Praxis ist für viele weiterhin das Ziel ihrer zahnärztlichen Berufsausübung. Dafür nehmen sie sich jedoch mehr Zeit als frühere Generationen und zeigen sich bereits zum Berufsbeginn ausgesprochen fortbildungsaffin. Das liegt auch daran, dass viele Befragte sich kurz nach dem Studium noch nicht ausreichend auf die (betriebswirtschaftlichen) Erfordernisse in der Praxis vorbereitet fühlen. Das sind zentrale Erkenntnisse der Studie, die sich auf wissenschaftlicher Basis mit den beruflichen Erfahrungen, Wünschen und Sorgen junger Zahnärztinnen und Zahnärzte in Deutschland befasst.

Auch die zunehmende Bürokratielast und die Ökonomisierung des Gesundheitswesens machen den Start in das Berufsleben nicht einfacher. Junge Zahnärztinnen und Zahnärzte bilden sich daher vor ihrer Niederlassung in der Regel intensiv fort und bereiten sich zielgerichtet auf neue, künftige Versorgungsbedarfe vor.

mehr Teamplayer denn Einzelkämpfer

Viele Befragte verstehen sich zudem mehr als Teamplayer denn als Einzelkämpfer. Der Wunsch nach einer kooperativen Berufsausübung ist groß. Die Tendenz geht aber nicht in große und unüberschaubare Praxiseinheiten, sondern primär in mittelgroße Berufsausübungsgemeinschaften.

In diesen Formen erscheint auch das Angestelltenverhältnis attraktiv - zumindest als zeitlich befristeter Start ins Berufsleben. Dabei spielen auch Überlegungen zur Work-Life-Balance eine Rolle.

Nele Kettler, Junge Zahnärztinnen und -ärzte, Berufsbild - Berufsbild - Patientenversorgung - Standespolitik, Institut der Deutschen Zahnärzte, Materialienreihe Band 38, ISBN 978-3-7691-0636-7

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