MKG-Chirurgie

Wetterumschwung begünstigt Abszesse im Mund und Gesicht

Eine rasche Wetteränderung begünstigt nachweislich Abszesse im Mund und Gesicht. Das zeigt eine aktuelle Studie der Dresdener Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie.

Haut- und Gewebeinfektionen gehören zu den häufigsten Erkrankungen im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich. Oft liegt die Ursache an den Zähnen: Dabei benötigen die vielen verschiedenen Mikroorganismen in der menschlichen Mundhöhle benötigen eine besondere Temperatur, um sich optimal vermehren zu können.

Die meisten Bakterienstämme zeigen bei physiologischer Körpertemperatur ein optimales Wachstum. Angenommen wird, dass die Umgebungstemperatur und klimatische Parameter wie Lufttemperatur, Luftdruck sowie die Luftfeuchtigkeit die Entstehung von Abszessen im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich beeinflussen. 

Studie

Für die Studie wurden  von dem Team Dr. Patrick Nowak, Dr. Alexander Nowak, Dr. Dominik Haim, Prof. Dr. Dr. Günter Lauer, Dr. Matthias Schulz im Beobachtungszeitraum von 2005 bis 2015 insgesamt 1.000 Patienten überprüft, die zur Behandlung von akut eitrigen Abszessen im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich stationär in der Dresdener Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus aufgenommen wurden.

Es erfolgte die Erfassung hinsichtlich der Abszesslokalisation und deren Ursache. Des Weiteren wurden die zum Tag der stationären Aufnahme und der vorangegangenen Tage vorliegenden Wetterdaten (Lufttemperatur, Luftdruck und Luftfeuchtigkeit) der Wetterstation Dresden/Klotzsche analysiert und miteinander verglichen.

Ergebnisse 

Eine rasche Wetteränderung schlägt bei vielen Menschen nicht nur auf die gute Laune, sondern begünstigt nachweislich Abszesse. Die Studienergebnisse belegten, dass sich bei großen Temperaturänderungen tendenziell mehr Patienten mit Infektionen in der Dresdner Klinik vorstellten. Im Gegensatz zu diesen dynamischen Parametern hatten die statischen Wetterdaten wie Temperatur, Luftdruck und Luftfeuchtigkeit keinen statistisch signifikanten Einfluss auf die Abszesshäufigkeit.

                                               

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