Praxisgestaltung

Positive Atmosphäre in Mint und Apfelgrün

Die Patienten kommen teilweise schon seit Generationen. Als die Tochter in die Praxis ihres Vaters einsteigt, ist das ein willkommener Anlass für ein Facelift: „Heller, moderner und frischer“ lautet das neue Credo von Dr. Zoltán und Dr. Reka Jekelfalussy in Menden, Sauerland.

Weiße Wände mit Naturfotografien und Holzfußboden – was Farbe und Material bewirken können! © Jekelfalussy

Der Wartebereich mit Garderobe ist in der Mache. © Jekelfalussy
Das waren die 80er: braune Schrankwand mit gemustertem Teppich. © Jekelfalussy
Und es ward Licht! Willkommen im 21. Jahrhundert. © Jekelfalussy
Zwischenzeitliche Zweckentfremdung zur Rumpelkammer. Aber irgendwo müssen die Sachen ja hin. © Jekelfalussy
Licht, Pflanzen, Bilder: Hier kann man es als Patient doch ganz gut aushalten. © Jekelfalussy

„Die Praxis in der Lendringser Hauptstraße in Menden wurde 1980 von meinem Vater Dr. Zoltán Jekelfalussy gegründet“, schreibt uns Dr. Reka Jekelfalussy. „Unsere Familie stammt aus Ungarn. Ich habe noch zwei ältere Schwestern, die ebenfalls Zahnärztinnen sind: Dr. Nadine Jekelfalussy arbeitet als Kieferorthopädin in Böblingen, Dr. Kinga Jekelfalussy hat ihre Praxis in Volders, Österreich. Unser Vater hat uns diesen Beruf quasi in die Wiege gelegt. Ich selbst habe in Österreich in Krems an der Donau studiert. Die Praxis ist eine Familienpraxis: Der Patientenstamm ist uns generationsübergreifend treu geblieben“, erzählt Jekelfalussy. „Seit April, also fast 40 Jahre nach Gründung, arbeite ich als Juniorpartnerin in der Praxis mit. Oft werde ich von unseren Patienten gefragt, ob ich die Praxis übernehme.“ Und: „Ja“, bekennt sie, „das wird in der Zukunft der Fall sein, da es mir wichtig ist, selbstständig zu arbeiten und das Lebenswerk meines Vaters fortzuführen.“

Der Teppich muss raus!

Ihren Einstieg nahm sie zum Anlass, die 160 Quadratmeter große Praxis zu renovieren. „Kaum ein Arztbesuch ist so sehr gefürchtet, wie der Besuch beim Zahnarzt. Für viele Menschen ist er mit einer enormen Anspannung und Angst verbunden. Deshalb finde ich es gerade in einer zahnärztlichen Praxis sehr wichtig, eine freundliche, positive Atmosphäre zu schaffen“, erklärt sie.


Serie & Aufruf

Haben Sie Ihre Praxis einem Facelift unterzogen? Dann lassen Sie Ihre Kollegen daran teilhaben!

Wir stellen in der Reihe „Praxisgestaltung“ Projekte vor, die sich mit den Herausforderungen für Architekten, Praxischefs und das Team beschäftigen – von der ersten Planung, der Modernisierung, über den Umzug bis hin zur Neugründung.

Senden Sie uns Ihre persönliche Praxisgeschichte!
(Die Fotos bitte mindestens 10 x 15 cm bei 300 dpi)
kontakt@zm-online.de


Bei der Gestaltung ließ der Vater seiner Tochter freie Hand. „Ich fand den alten Teppichboden nicht mehr zeitgemäß. Mir war außerdem sehr wichtig, farbliche Akzente in meinen Lieblingsfarben Minze und Apfelgrün zu setzen, weil sie frisch und lebendig wirken“, schildert Jekelfalussy ihre Pläne. „Ich hatte insgesamt eine hellere, moder-nere Praxis im Sinn. Und es ist wirklich immens, was für einen Einfluss der Boden und neue Bilder auf eine Praxis haben können“, staunt Jekelfalussy. Und wirklich: Nach dem Facelift wirkt die Praxis – der komplette Eingangsbereich, das Wartezimmer und der Flur – aufgrund der Farben und der integrierten LED-Leuchten hell und modern. Passend zu dem Konzept wurde auch der Boden in Holzoptik verlegt. „Auf den schönen Boden werden wir sehr oft angesprochen – in der Praxis ist er ein optisches Highlight. Bei der Auswahl der Naturfotografien habe ich nicht nur darauf geachtet, dass sie farblich aufeinander abgestimmt sind, sondern auch, dass sie beruhigend auf die Patienten wirken.“


Bisher erschienen in der Serie Praxisgestaltung

Das ist der Tipp von Dr. Anne Lauenstein und Gehane El Chafei. Sie haben eine Kinderzahnarztpraxis in Beckum und wissen, worauf man achten muss, damit die Kinder gerne kommen und der Behandler erfolgreich arbeiten kann.

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„Vielleicht findet die Praxis für Zahnmedizin in Auerbach Ihre Beachtung“, schrieb uns Dr. Thilo Körnig aus Sachsen. Klar doch! Schließlich verwandelte der Zahnarzt eine ehemalige Schlachterei in ein echtes Schmuckstück. Und welche Praxis kann schon mit einem historischen Weinkeller aufwarten?

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Für einen Umzug ihrer bestehenden Praxis in neue Räumlichkeiten entschied sich Zahnärztin Inga Grafe-Bulmahn aus Barnstorf bei Diepholz. Eine doppelte Herausforderung: Nicht nur die Möbel müssen mit – an der Stelle, wo sich jetzt der schicke Neubau befindet, stand früher ein altes Kino – auch dieser Charme muss mit.

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Für eine Modernisierung der bestehenden Räumlichkeiten steht die Zahnarztpraxis von Christine Olfens und Dr. Asin Falch in Minden. Charakteristisch für die Umgestaltung ist die Konzentration auf eine Farblinie, mehr Transparenz und Helligkeit im Empfangsbereich und die Bebilderung mit Naturmotiven.

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Ungewöhnliche Standorte sollte man nicht von vorneherein ausschließen: Aller Unkenrufe zum Trotz entschied sich Zahnärztin Annett Böljes, ihre Praxis in unmittelbarer Nähe zum Flughafen Bremen zu eröffnen – in einer ehemaligen Autovermietung. Und siehe da: Die Kombination aus Konzept, Standort und Innenarchitektur funktioniert.

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Die Renovierung hat sich aus ihrer Sicht zu 100 Prozent gelohnt: „Bei den Patienten kommt der neue Look sehr gut an. Mein Vater und ich sind mehr als zufrieden mit dem Ergebnis. Der positive Einfluss einer schönen Atmosphäre am Arbeitsplatz sollte nicht unterschätzt werden. Auch unsere fünf ZFAs profitieren davon und sind von der Renovierung ganz angetan.“ Die Neugestaltung der drei Behandlungsräume ist für 2017 geplant: „Die bisherige Umgestaltung erfreut sowohl unsere Stammpatienten als auch die neu hinzugekommenen.“ Jekelfalusssy: „Übrigens kommen auch gerne ungarische Patienten zu uns, da sie hier keine Sprachbarriere fürchten müssen!“

Dr. (H) Zoltán Jekelfalussy und Dr. med. dent. Réka Jekelfalussy
Lendringser Hauptstraße 5, 58710 Menden

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