Aus der Dentalgeräte-Werkstatt

Upcycling eines Klassikers

sf/ck
Einblicke ins Upcycling eines Klassikers: Viele Zahnärzte hängen so an ihrer M 1, dass sie ihren alten Stuhl nicht selten lieber reparieren, anstatt sich einen neuen zu kaufen. Was Sie sich vom Profi abgucken können, erfahren Sie hier.

„Never change a winning team“ – dieser Leitspruch gilt auch für viele Zahnarztpraxen und ihr Verhältnis zur M 1.

1983 kam das erste Modell auf den Markt. Seitdem wurden weltweit 30.000 Einheiten dieses Typs verkauft. 1996 lief am Produktionsstandort Bensheim das letzte Exemplar vom Band, Ende Dezember 2016 wurde nach 20 Jahren schließlich auch die Ersatzteilversorgung eingestellt.

Aber selbst wenn die M 1 schon lange nicht mehr produziert und die Suche nach Ersatzteilen zur Herausforderung wird: Schätzungen zufolge sind weltweit immer noch rund ein Viertel dieser Einheiten in den Zahnarztpraxen im Einsatz.

Aufgemöbelt werden sie deshalb nach wie vor – zum Beispiel in den Werkstätten der Walter Meyer und Thomas Dentalgeräte GmbH. Hier ist man spezialisiert auf die Reparatur von M 1-Einheiten: Eine Sanierung dauert 14 Tage und besteht zu 85 Prozent aus neu eingesetzten Teilen – Platinen, Stuhlmotoren, Steuerungen, Schläuche und Kabel. Dabei wird die alte Technik vollkommen entnommen. Alternativ kann eine bestellte vorgefertigte Einheit im Tausch an einem Nachmittag montiert werden. Auf Wunsch behält der Besitzer das alte Innenleben als Reserve .

sf/ck

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