Digital versus analog

Ist die konventionelle Abformung obsolet?

Literaturliste

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Jonas Lichtl
Sehr geehrte Verfasser,

ich sehe im Praxis-Alltag das größte Problem der digitalen Abformung (ich arbeite mit Sirona CEREC Omnicam) die ungenaue Darstellung tiefer, subgingivaler Präparationsgrenzen, ohne dabei zuvor großzügig mit Laser/Elektrotom etc.
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diese freizulegen – vom Blutungsmanagement mal abgesehen. Das Prinzip "what you see is what you get" gilt natürlich für jede Kamera – und verleitet einige meiner Kollegen bereits dazu, die Präpgrenzen einfach isogingival zu setzen. Einerseits, weil evtl. gar keine Krone notwendig gewesen wäre (Stichwort wirtschaftlicher Druck), andererseits, weil aus Einfachheitsgründen dann eine margin-elevation mit Kunststoff gemacht wird, was dem gewünschten Ferrule-Effekt wohl nicht gerade zuträglich ist.

Selbst Sirona gibt ja mit dem Launch des "Prime-Scan" eigentlich selbst zu, dass auch Zitat "endlich eine detailgetreue Wiedergabe von Präpgrenzen tiefer als 20mm" möglich sei.
Ich forme immer noch am liebsten mit Impregum ab - das dauert 5 Minuten, das Material ist initial hydrophil und ich bekomme in kurzer Zeit einen blasenfreien Abdruck, den ich höchstens in 5 % der Fälle wiederholen muss. Auch das Argument mit der "Teil-Nachscannung" ist für mich nicht stichhaltig, da moderne Labore die Abdrücke/Modelle PROFESSIONELL (z.B. InEos X5, Detailgenauigkeit 2,1 µm) aus allen Winkeln (auch Interdentalräume) speichel- und blutfrei scannen und man bei Bedarf einen zweiten, kleinen konventionellen Abdruck einer evtl. Fehlstelle mitschicken kann, der dann einfach in der Laborsoftware in die große Abformung ersetzend eingefügt wird.

Für mich persönlich ist die digitale Abformung mehr Marketing als Fortschritt, und ich bin 34 Jahre alt, in eigener Praxis und baue meine Server selbst sowie die ganze IT-Infrastruktur, ich liebe Technik. Ich habe sogar aus purem Spaß einen Abschluss als IT-Administrator an einer Fernhochschule gemacht. Aber wenn ein Abdruck, bei dem die Präzisionskette startet, nicht 100% akkurat ist (von den ganzen Extrapolationsalgorithmen bei der digitalen Abformung will ich gar nicht erst anfangen), kann es auch das Endergebnis nicht sein.

Ich sehe heute noch 40 Jahre alte Goldrestaurationen ohne Sekundärkaries, die Ihren "Besitzer" wohl überleben werden. So schlecht kann die die Präzision nicht sein, und ob jeder Zahnarzt älteren Baujahres ein digitales Abformgerät richtig bedienen kann, wage ich zu bezweifeln.
Auf die Unzulänglichkeit der "Hobby-2-Achs-Fräsmachinen" was Unterschnitte und Winkel angeht, möchte ich hier gar nicht eingehen, oder die Fehler beim Bemalen, Glasieren und Brennen....

Ich finde, dass das Thema von der Industrie zumindest beim jetzigen Stand der Technik viel zu sehr gepusht wird und den ZA/die ZÄ finanziell unter Druck setzt, das Gerät auch so häufig wie möglich zu verwenden, auch wenn vielleicht Kontraindikationen vorliegen.

Wenn es um Inlays mit supragingivalen Rändern oder Implantatarbeiten geht sehe ich aber natürlich auch Vorteile, nur um das nicht außen vor zu lassen...

In diesem Sinne wünsche ich allen Kollegen weiterhin frohes Schaffen und nette Helferinnen :)

Vor 1 Monat 2 Wochen
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