Hilfswerk Deutscher Zahnärzte (HDZ) aktiv in Kampong Thom, Kambodscha

Ein Krankenhaus in neuem Glanz

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Heftarchiv Gesellschaft
Mit über 300 000 US-Dollar hat das Hilfswerk Deutscher Zahnärzte (HDZ) die Renovierung und Erweiterung des Provinzkrankenhauses in Kampong Thom, drei Autostunden nördlich der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh, finanziert. Das Ergebnis: nicht nur ein schmuckes Gebäude, sondern verbesserte Bedingungen für Patienten, Ärzte und Pflegepersonal.

Das Provinzkrankenhaus in Kampong Thom präsentiert sich nach den Renovierungsund Erweiterugnsmaßnahmen in einem neuen Gewand. Der Aufnahmetrakt (einschließlich eines Notoperationsraumes), der medizinische Trakt mit Verwaltung und der Chirurgietrakt mit Entbindungsstation und Intensivstation leuchten jetzt als blendend weißes „U“ zwischen den Palmen hervor, berichtet HDZ-Kurator Dr. Wiprecht von Treskow, der von 1994 bis 1997 als Deutscher Botschafter in Kambodscha arbeitete und der für das Hilfswerk bei der Einweihungsfeier dabei war. „Ein bei anderen Krankenhäusern des Landes unbekannter Luxus ist ein überdachter Verbindungsgang zwischen den neuen Gebäuden“, schildert er. „Doch fraglich ist, wie lange das unglaublich aggressive Tropenklima das Weiß so schön leuchten lassen wird.“  

Ehrenamtlich

Die Baumaßnahmen für das Krankenhaus waren auf drei Jahresabschnitte verteilt worden. Geplant und überwacht wurden sie – ehrenamtlich – von Mitarbeitern der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) und von der Deutschen Botschaft in Phnom Penh.

Alle Teile sind sorgfältig konzipiert, renoviert und erweitert worden. Mit viel handwerklichem Geschick wurden Fast-Ruinen wieder aufgebaut, die Gebäude wurden teilweise mit Klimaanlagen versehen und mit Boden- und Wandkacheln belegt. Die Arbeitsbedingungen des schlecht bezahlten Personals haben sich dadurch erheblich verbessert, ganz entschieden besser geworden sind auch die Pflegemöglichkeiten für die zumeist bitterarmen Patienten. „Entstanden ist ein Juwel des Hilfswerks Deutscher Zahnärzte“, so von Treskow. Mit Hilfe des HDZ brachte der deutsche Arzt Dr. Karl Mellmann, der sich auf eigene Kosten über ein Jahr in Kampong Thom aufhielt, einen Container mit medizinischem Gerät dorthin, welches er bei seinen hessischen Kollegen eingesammelt hatte. Er sorgte dafür, dass die Geräte fachgerecht installiert und die kambodschanischen Kollegen eingewiesen wurden.

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