Das sind die drei besten Ausbildungspraxen in Berlin!
In Berlin gibt es viele Zahnarztpraxen, die seit Jahren hervorragende Arbeit in der Ausbildung von Zahnmedizinischen Fachangestellten (ZFA) leisten. „Dennoch wird deren Engagement bislang kaum öffentlich wahrgenommen oder gewürdigt“, antwortete Dr. Ufuk Adali, Mitglied des Vorstands und Referatsleiter Aus- und Fortbildung ZFA der Zahnärztekammer Berlin, auf die Frage, warum er diesen Wettbewerb ins Leben gerufen hat.
Das wollte er ändern: „Mit dem Wettbewerb 'Berlins beste Ausbildungspraxis 2025' haben wir eine Plattform geschaffen, die Ausbildungsqualität sichtbar macht und die Praxen in den Mittelpunkt rückt“, berichtet er. „Wir wollten zeigen, dass es viele engagierte Praxen gibt, die jungen Menschen eine ausgezeichnete Perspektive bieten. Damit knüpfen wir auch an Initiativen wie die Nachwuchskampagne der Bundeszahnärztekammer an.“
„Ein lebendiges Bild von Teamgeist und Wertschätzung“
Viele Beiträge haben ihm zufolge nicht nur den Praxisalltag, sondern auch die wichtige Rolle der Auszubildenden im Team gezeigt. „Besonders erfolgreich waren die Videos, die spürbar mit Herz gestaltet wurden und echte Einblicke ins Miteinander gaben – weniger eine reine Aufzählung von Vorteilen, sondern ein lebendiges Bild von Teamgeist und Wertschätzung“, macht Adali klar. Amateur-Filme hätten dabei die gleiche Chance gehabt wie professionelle Videos: „Entscheidend waren für uns die Kreativität, die Unterhaltung und die Aussagekraft – nicht die technische Qualität des Videos.“
Die drei nominierten Praxen wurden von einer internen Kammer-Jury ausgewählt und auf der Bühne der „Dental Berlin“, dem großen Fortbildungskongress der Berliner Zahnärztekammer, vorgestellt. Danach durften die rund 750 Teilnehmer des Fortbildungsevents am 21. Juni live über das überzeugendste Video abstimmen. Die Siegerpraxis, „Die Zahnarztpraxis“ von Dr. Robert Heym und Dr. Vincent Mitzscherling aus Zehlendorf, wurde anschließend bei der großen Freisprechungsfeier der ZFA feierlich ausgezeichnet. Das Team war eingeladen und erhielt ein Zertifikat sowie ein Inhouse-Praxis-Coaching. Die beiden zweiten Plätze gingen an die „Zahnarzt- und Prophylaxepraxis Dr. Antje Lindhammer“ sowie an „ADENTICS – Die Kieferorthopäden“.
„Wir setzen stark auf eine persönliche Betreuung durch die Paten“
Seit der Praxisgründung vor fast 35 Jahren bilden wir aus und freuen uns seitdem regelmäßig über die treue Mitarbeit vieler ehemaliger Azubis, die unsere Kolleginnen und Kollegen wurden. Eine Prophylaxe-Assistentin zum Beispiel hat bei uns gelernt und ist nun schon seit 33 Jahren hier. Unser Team besteht aus elf erfahrenen oder jungen Zahnärztinnen und Zahnärzten und rund 80 Mitarbeitenden, darunter sieben Auszubildende. Insgesamt arbeiten wir in zwölf Behandlungszimmern.
Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung der Zahnärztekammer Berlin. Dass wir als attraktive Ausbildungsstätte wahrgenommen werden, fördert in der Außenwirkung das Vertrauen potenzieller Azubi-Bewerber und das ihrer Eltern. Für die Teilnahme am Wettbewerb haben wir unsere eigenen Ausbildungsprozesse und -methoden auf den Prüfstand gestellt. Dabei haben wir selbst noch einmal wertvolle Erkenntnisse zur Qualität gewonnen. Mit dem Feedback von Fachleuten und anderen Teilnehmern kamen weitere Perspektiven und innovative Ansätze hinzu. Unsere Teilnahme hat das gesamte Team noch einmal besonders motiviert, sich aktiv für die Ausgestaltung der Ausbildung bei uns einzusetzen.
Als Ausbildungspraxis legen wir besonderen Wert auf eine praxisnahe und individuelle Förderung der Auszubildenden, um deren Potenziale zu entfalten. Wir führen regelmäßig Feedback-Gespräche und bieten Team-Building-Maßnahmen für eine offene und unterstützende Lernatmosphäre an. Dabei können die Auszubildenden ihre Fortschritte reflektieren und gemeinsam mit ihrem Betreuer individuelle Entwicklungsziele festlegen. Diese Gespräche fördern nicht nur die persönliche Entwicklung, sondern stärken zugleich das Gefühl der Wertschätzung und die Zugehörigkeit zur Praxis. Unser Ziel ist es, die Auszubildenden nicht nur fachlich, sondern auch persönlich auf ihre zukünftigen Herausforderungen vorzubereiten. Durch den individuellen Ausbildungsplan können wir gewährleisten, dass alle erforderlichen Inhalte vermittelt werden. Schon früh erhalten unsere Auszubildenden eigene Aufgaben, wir übertragen ihnen hier und da die Verantwortung.
Wir setzen schon während der Ausbildungszeit auf Weiterbildungsangebote wie zum Beispiel Blutabnahmekurse. Bei uns gibt es eine Ausbildungsverantwortliche beziehungsweise einen Paten, die dem Nachwuchs mit Rat und Tat zur Seite stehen. Und auch die Teamleiter und der Abteilungsleiter sind jederzeit ansprechbar. Um ein umfassendes Verständnis der Praxisabläufe zu bekommen, durchlaufen unsere Auszubildenden alle Abteilungen und rotieren halbjährlich. Das hilft ihnen, die verschiedenen Facetten der Zahnmedizin kennenzulernen und ihre Interessen zu entdecken. Dazu gehören neben den Kernbereichen in der Stuhlassistenz – Oralchirurgie, Implantologie, ästhetische und funktionelle Zahnmedizin, Füllungstherapie, Endodontie, Parodontologie – die Bereiche Patientenempfang, Abrechnung und Verwaltung, die Prophylaxe und das Eigenlabor mit allein 14 Mitarbeitenden, davon zwei Zahntechnikermeister.
Damit der Nachwuchs nach der Ausbildung bei uns bleibt, setzen wir stark auf die persönliche Betreuung durch die Paten. Diese Mentoren unterstützen die Azubis nicht nur fachlich, sondern auch in der persönlichen Entwicklung und schaffen so eine vertrauensvolle Beziehung.
Wir versuchen, eine gut strukturierte Ausbildung zu bieten mit klar definierten Lernzielen und Meilensteinen, wie sie unser Praxis-individueller „Azubi-Führerschein“ definiert. Das ermöglicht den Azubis, den Überblick über ihre Fortschritte zu behalten und sich gezielt weiterzuentwickeln. Durch diese Maßnahmen schaffen wir eine positive und unterstützende Ausbildungsumgebung, die es den Auszubildenden erleichtert, sich mit unserer Praxis zu identifizieren und langfristig Teil unseres Teams zu bleiben.
Dr. Robert Heym
„Der Stolz und die positive, ja mitreißende Dynamik, die der Wettbewerb ausgelöst hat, waren bei den drei finalen Teams schön zu beobachten und ansteckend“, betonte Kammerpräsident Dr. Karsten Heegewaldt. „Ich finde, alle Bewerberinnen und Bewerber haben gewonnen: Allein die gemeinsame kreative und mit sichtbar viel Spaß verbundene Teilnahme am Wettbewerb hat die Praxisteams zusammengeschweißt und dazu beitragen, sich noch mehr mit ihrer Praxis zu identifizieren.“
Und was macht eine Zahnarztpraxis nun zu einer guten Ausbildungspraxis? Entscheidend seien eine klare Struktur und eine persönliche Begleitung, erklärt Adali. „Wenn Auszubildende von Anfang an feste Ansprechpartner haben, regelmäßig Feedback erhalten und in echte Praxisprozesse eingebunden werden, fühlen sie sich wertgeschätzt und entwickeln sich schneller.“
Dazu kämen Lernmöglichkeiten durch moderne Medien und Fortbildungsangebote, die über die klassische Ausbildung hinausgehen. „Ein offenes und unterstützendes Teamklima ist der Schlüssel – das motiviert die Auszubildenden und stärkt ihre Bindung an die Praxis. Wir wissen aus Erfahrung: Anerkennung und Perspektiven sind die wichtigsten Faktoren. Wer eine Chance auf Übernahme und Weiterentwicklung sieht, bleibt der Praxis treu. Dazu gehören regelmäßige Gespräche, ein ehrliches Feedback und die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen. Ebenso wichtig ist eine positive Arbeitsatmosphäre, in der man gerne arbeitet und in der Erfolge gemeinsam gefeiert werden“, verdeutlicht Adali.
Am wichtigsten: Anerkennung und Perspektiven
„Wir legen groẞen Wert darauf, dass jeder mitgestalten kann“
Wir wollten zeigen, dass auch kleine Praxen richtig tolle Ausbildungsorte sein können – wenn man es richtig anstellt. Das gelingt unserer Ansicht nach nur mit viel Herzblut. Ein Auszubildender, ganz gleich in welcher Branche, darf nicht nur eine billige Arbeitskraft sein. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, genau das zu vermeiden. Bei uns geht es familiär zu und wir sind überzeugt, dass man gemeinsam besser lernen und wachsen kann. Niemand ist hier der kleine Fisch im großen Teich. Wenn man sich wohlfühlt, den Arbeitsplatz nach eigenen Vorstellungen mitgestalten und mit dem Geld, das man verdient, seinen Lebensunterhalt bestreiten kann, und Menschen um sich hat, die man gern hat, warum sollte man dann gehen? Wir stehen füreinander ein, helfen bei Problemen und finden immer gemeinsam eine Lösung.
Wir sind eine eher kleine Zahnarztpraxis in Berlin Prenzlauer Berg mit vier Behandlungsräumen, drei Zahnärztinnen, zwei ZMP, einer ZMV, drei ZFA und zwei Auszubildenden. Insgesamt haben wir in 25 Jahren zwölf ZFA ausgebildet, vier davon haben die Ausbildung verkürzt und mit Bestnoten abgeschlossen.
Jeder Azubi bekommt von uns einen „Buddy“ zur Seite gestellt. Das ist eine langjährige Mitarbeiterin, die mit den Strukturen des Praxisalltags sehr gut vertraut ist und somit Fragen schnell beantworten kann. Der Nachwuchs wird langsam und zielgerichtet an Aufgaben herangeführt, um so Sicherheiten im Team zu stärken. Wenn man von Anfang an einen guten Ansprechpartner hat, ist die Integration ins Team und in den neuen Ausbildungsplatz für alle spürbar leichter, so unsere Erfahrung.
Wir stellen alle Lernmaterialien zur Verfügung – auch um die Azubis finanziell etwas zu entlasten. Sie bekommen pro Woche mindestens zwei Stunden freie Arbeitszeit, um Berichte zu schreiben, Klassenarbeiten aufzuarbeiten oder Unterrichtsstoff nachzuholen, der noch nicht vollständig sitzt. Auch hier unterstützt der Buddy – und erklärt vielleicht nochmal etwas mit anderen Worten als die Lehrerin. In der Regel macht das Lernen zusammen ja viel mehr Spaß.
Es gibt ein für alle zugängliches Dienstberatungsprotokoll, in das jeder eintragen kann, was gut lief und was er verbesserungswürdig findet. Jeden Mittwoch sitzen wir für eine Stunde zusammen – in der Regel ist dabei für die Verpflegung gesorgt. In der Dienstbesprechung sind alle Mitarbeiter anwesend, sowohl Ärzte als auch Azubis, da wir großen Wert darauf legen, dass jeder mitgestalten und mitdiskutieren kann.
Zumeist sind Auszubildende bei Beginn der Ausbildung minderjährig (16 Jahre), weshalb uns eine offene Kommunikation mit den Eltern sehr wichtig ist. Wir versuchen alle drei bis sechs Monate einen Termin zu finden, um mit den Eltern über die Fortschritte ihrer Kinder zu sprechen. Sind unsere Azubis nicht mehr minderjährig, gibt es wie bei allen anderen Mitarbeitern auch einen Feedback-Bogen, der einmal von der Chefin und einmal vom Mitarbeiter selbst ausgefüllt und dann in einem Gespräch – möglichst in entspannter Atmosphäre – ausgewertet wird. Diese Gespräche bieten jedem auch die Möglichkeit, Wünsche für Fort- und Weiterbildungen zu äußern oder Sorgen zu teilen.
Jeden Freitag den 13. laden wir alle Mitarbeitenden zu einem Event ein, um den Team-Spirit zu stärken und gemeinsam Erlebnisse auch außerhalb der Praxis zu teilen. Dabei hat das Team immer ein Abstimmungsrecht. Wer darüber hinaus Lust hat, kommt regelmäßig mit zum Afterwork. Nach der Probezeit gibt es einen „Pluxee Benefit-Pass“, der mit einem bestimmten Betrag steuerfrei für jeden aufgeladen wird. Wir bieten allen Mitarbeitern eine betriebliche Altersvorsorge an und übernehmen das ÖPNV-Ticket. Wer mit dem Auto kommt, erhält einen kostenlosen Parkplatz.
Wir engagieren uns auch sozial – was unsere Mitarbeiter sehr schätzen – und unterstützen zahnärztliche Hilfsprojekte in Ruanda (Dentalroots e.V.) und in Kenia (Dentists for Africa e.V.). Wir nutzen unseren Jahresurlaub, um Menschen mit unserem Wissen und unserer Expertise weiterhelfen zu können.
Nach der Ausbildung hat jede ZFA die Möglichkeit zur Weiterbildung oder zu einer weiteren Ausbildung. Nur weil man bereits ZFA ist, heißt das ja nicht, dass die Ausbildung stagniert. Wir legen großen Wert auf hervorragend ausgebildete Mitarbeiter, um unseren Patienten die bestmögliche Behandlung zukommen zu lassen.
Dr. Antje Lindhammer
Woran hapert es denn in manchen Praxen? „Es gibt immer noch einige, die ohne klare Ausbildungspläne arbeiten oder den Auszubildenden zu wenig Feedback und Entwicklungsmöglichkeiten bieten“, erzählt er. Teilweise fehlten auch Zeitressourcen oder digitale Werkzeuge, die den Lernprozess erleichtern. „Zudem mangelt es manchen Praxen an öffentlicher Sichtbarkeit. Obwohl sie gute Arbeit leisten, bleibt das unbemerkt.“
„Wir nehmen die Work-Life-Balance der Azubis ernst“
Eine strukturierte und qualitativ hochwertige Ausbildung für den Nachwuchs ist uns sehr wichtig. Wir sind seit 2001 auf acht Standorte gewachsen und damit ein großer Arbeitgeber geworden. Insgesamt sind wir 178 Mitarbeitende, darunter 28 Kieferorthopäden und Weiterbildungsassistenten, 22 Mitarbeitende im Labor, 55 ZFA, 18 Rezeptionskräfte, 13 Abrechnungsmitarbeitende und aktuell 26 Auszubildende, auf die wir sehr stolz sind!
Wesentlich für eine gelungene Ausbildung sind unserer Überzeugung nach eine individuelle Betreuung durch die Ausbildungsbeauftragten und die sogenannten „Buddys“ – meist Azubis aus einem höheren Lehrjahr. Dem Nachwuchs steht auch immer ein fester Ansprechpartner aus der jeweiligen Behandlungsebene zur Seite. Wer sich traut, darf sofort am Patienten arbeiten. Andere benötigen mehr Zeit – beides ist bei uns möglich. Für die Orientierung haben wir individuelle Ausbildungsrahmenpläne und kleine Checklisten, die den Lernfortschritt strukturieren.
Eine offene Kommunikationskultur in beide Richtungen ist für uns ein zentraler Bestandteil des Miteinanders. Feedback erfolgt bei uns möglichst direkt und zeitnah, auch wenn das im Praxisalltag manchmal herausfordernd sein kann. Für einen regelmäßigen Austausch gibt es deshalb die fest eingeplanten Orientierungsgespräche, Feedback-Gespräche und jährliche Mitarbeitergespräche. Zudem finden regelmäßig Team-Meetings statt, um den Austausch im Team zu fördern.
Neben vielfältigen Fortbildungsmöglichkeiten – sowohl digital als auch in Präsenz – ist uns das Wohlbefinden unserer Mitarbeitenden sehr wichtig. Unsere Azubis profitieren von zusätzlichen Urlaubstagen und einer übertariflichen Vergütung. Wir achten sehr auf eine ausgewogene Work-Life-Balance und gehen individuell auf die Lebenssituationen des Nachwuchses ein. Ein weiterer Vorteil ist die Flexibilität: Unsere Azubis haben die Möglichkeit, verschiedene Standorte kennenzulernen, bei einem Umzug besteht die Option, an einen Standort in der Nähe zu wechseln.
Wir haben sogar eine eigene Academy gegründet, die es uns ermöglicht, neue Auszubildende von Anfang an auch außerhalb des regulären Praxisalltags zu betreuen. Unser Onboarding-Prozess ist klar organisiert: Zu Beginn starten alle gemeinsam, um eine einheitliche Basis zu schaffen. In den ersten zwei Wochen haben sie die Gelegenheit, praktische Erfahrungen zu sammeln, beispielsweise bei Abformungen oder indem sie sich selbst die Zähne polieren. Da unsere Ausbildung in der Kieferorthopädie nicht alle zahnmedizinischen Themen abdeckt, ergänzen wir die praktische Ausbildung durch eine digitale Lernplattform namens „Crocodile“. Dort können die Azubis zahnärztliche Inhalte eigenständig erlernen oder aufarbeiten. Wir nehmen uns Zeit für die Erstellung der Ausbildungsnachweise und bieten eine intensive Prüfungsvorbereitung.
Zweimal im Jahr veranstalten wir gemeinsame Events: ein Sommerfest und eine Weihnachtsfeier. Zusätzlich gibt es den „ADENTICS Academy Day“, an dem die Azubis von der Berufsschule freigestellt werden, sowie den „ADENTICS Powerday“. Einen Einblick in unsere Aktivitäten macht unser Instagram-Account möglich.
Warum die Azubis bei uns bleiben?Dafür ist wichtig, dass sie sich bei uns wohlfühlen und die Möglichkeit haben, sich weiterzuentwickeln. Das fördert die langfristige Bindung. Das Fundament dafür ist eine persönliche Beziehung auf Augenhöhe und eine wertschätzende Atmosphäre. Unsere Azubis sind bei uns keine „billige Arbeitskraft“, sondern wertvolle Mitglieder unseres Teams. Wir wissen, dass die Arbeit viel Engagement erfordert, doch die positive Entwicklung und die Abschlussfeier machen den Weg lohnenswert. Viele unserer ehemaligen Azubis entwickeln sich bei uns weiter – vom Azubi zum Praxismanager oder in andere Fachbereiche wie Rezeption oder Abrechnung. All diese Werdegänge haben wir schon gehabt.
Carolin Ladwig
Die Lösung liege in verbindlichen Ausbildungsplänen, regelmäßigen Feedbackgesprächen und festen Mentoren. „Darüber hinaus sollten Praxen die Möglichkeit nutzen, sich zu vernetzen und voneinander zu lernen. Wettbewerbe wie dieser helfen zusätzlich, gute Arbeit sichtbar zu machen und so auch neue Auszubildende für die Berufe zu gewinnen. Öffentlichkeitsarbeit über Medien und Social Media ist dabei ein wichtiger Baustein, um den Beruf attraktiv darzustellen."
Wie unterstützen Sie Ihre Azubis?
Wenn Sie Tipps für Ihre Kolleginnen und Kollegen haben, schreiben Sie uns – an: zm@zm-online.de.