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Zahl der aktiven Zahnärzte über 67 Jahre steigt

Ab in den Ruhestand? Von wegen!

Viele Zahnärztinnen und Zahnärzte wollen auch nach dem 67. Geburtstag weiter arbeiten. Ende 2024 waren es 2.765 der insgesamt 73.511 zahnärztlich Tätigen – 6,3 Prozent. Zehn Jahre zuvor lag der Wert noch bei 3,9 Prozent. Der Blick in die Statistik zeigt außerdem: Je nach Kammerbezirk gibt es deutliche Unterschiede.

Wie die Statistik der Bundeszahnärztekammer (Stichtag: 31. Dezember 2024) zeigt, arbeiten vor allem Männer über den Ruhestand hinaus. Bei ihnen ist es fast jeder Zehnte (9,5 Prozent), 3-mal mehr als bei den Frauen (3,0 Prozent). Auffällig sind die Unterschiede je nach Bundesland beziehungsweise Kammerbezirk: Die meisten Silverager arbeiten in Bremen (8,2 Prozent), Westfalen-Lippe (7,8 Prozent) und Thüringen (7,3 Prozent) – die wenigsten in Mecklenburg-Vorpommern (3,6 Prozent) und Schleswig Holstein (4,4 Prozent).

Wer länger arbeitet, tut dies häufiger in Teilzeit, zeigt eine Auswertung der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV). Bei den Zahnärztinnen und Zahnärzten über 67 liegt die Teilzeitquote bei 24,8 Prozent, in der gesamten Zahnärzteschaft bei 16,6 Prozent. Insgesamt waren Ende 2024 rund 67,4 Prozent aller Behandelnden vertragszahnärztlich tätig, bei Personen über 67 waren es 66,8 Prozent (Stand 30. Juni 2024).

Zahnärztinnen und Zahnärzte Ü-67 arbeiten etwas seltener in Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) (7,1 Prozent) als die komplette Zahnärzteschaft (9,5 Prozent) und etwas häufiger in Einzelpraxen (65,5 versus 63,9 Prozent) oder in BAG (27,4 versus 26,6 Prozent).

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