BZÄK will konstruktiven Dialog unter Linnemann fortsetzen
„Das Gesundheitssystem zukunftsfest zu machen, ist die zentrale Aufgabe aller Akteure im Gesundheitswesen“, betonte BZÄK-Präsidentin Dr. Romy Ermler. „Die Herausforderungen sind komplex und vielfältig, die BZÄK steht für einen konstruktiven Dialog mit dem neuen Gesundheitsminister über die notwendigen Reformprozesse gerne zu Verfügung.“
Prävention muss als gesundheitspolitisches Leitprinzip weiter ausgebaut werden
Ermler: „Aus Sicht der Zahnärzteschaft kommt es nun darauf an, die Eigenverantwortung zu stärken, die freiberuflichen Strukturen zu festigen, unnötige Bürokratie konsequent abzubauen und die Prävention als gesundheitspolitisches Leitprinzip weiter auszubauen. Dazu gehört auch, die wirtschaftliche Grundlage der Praxen zu sichern.“
Schnittmengen mit Linnemann sieht die BZÄK aus seiner Zeit als Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) sowie als CDU-Generalsekretär. Unter seinem Vorsitz fasste die MIT Beschlüsse zum Bürokratieabbau, zu Patientenschutz und Qualitätssicherung sowie zum Wettbewerb im dualen Krankenversicherungssystem. Daran will die BZÄK ihren Dialog anknüpfen. Bei knapper werdenden Ressourcen müsse freilich die Stärkung der Eigenverantwortung, wie sie in der Zahnmedizin bereits verankert ist, im Zentrum notwendiger Reformen stehen.
Zugleich dankt die BZÄK Nina Warken für die offene Zusammenarbeit während ihrer Amtszeit als Bundesgesundheitsministerin. Sie habe in einer anspruchsvollen Phase Verantwortung übernommen und wichtige Reformdebatten angestoßen. Für ihre neue Aufgabe als Chefin des Bundeskanzleramts wünscht die BZÄK ihr alles Gute, weiterhin viel Erfolg und setzt auf eine Fortsetzung des Dialogs auch in dieser neuen Funktion.


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