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Diagnostik und Bergung von Zahnfragmenten nach Trauma

Keine dicke Lippe riskieren

Ella Ohlsson
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Adrian Perez
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Mayte Buchbender
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Kerstin Galler
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Eva Maier
Bei der Erstversorgung von Zahnunfällen steht naturgemäß die Frage nach versteckten Frakturen, Pulpaexpositionen und Dislokationsverletzungen im Vordergrund. Doch auch die Weichgewebe sollten nicht aus dem Blick geraten – nicht selten finden sich in der Lippe oder in den Wangen Fragmente von Zähnen, Restaurationen oder aus der Unfallumgebung eingetragenen Fremdkörpern.

Dentale Traumata stellen für den Praxisalltag häufig eine große Herausforderung dar: Sie kommen unerwartet und außerhalb der Routine, wodurch selbst eingespielte Praxisteams vor schwierige Aufgaben gestellt werden können.

Obwohl Zahnunfälle weltweit epidemiologisch in fast allen Altersgruppen ungefähr jede dritte bis vierte Person betreffen, ist die Akutversorgung für die behandelnden Zahnarztpraxen häufig kein Alltagsgeschäft und erfordert so einen erhöhten Zeit- und Ressourcenaufwand [Glendor, 2008]. Bei der Erstversorgung können sowohl Apps als auch strukturierte Diagnostikbögen, zum Beispiel der von der Deutschen Gesellschaft für Endodontologie und zahnärztliche Traumatologie (DGET) aktualisierte „Befundbogen Zahntrauma” helfen, alle relevanten anamnestischen sowie diagnostischen Informationen zu erfassen [DGET und DGZMK, 2025].

Patientenfall 1

Kompositfragment in der Lippe

In manchen Fällen lassen sich Fremdkörper nach einem Frontzahntrauma bereits klinisch relativ eindeutig identifizieren. So stellte sich ein 76-jähriger Patient nach einem Fahrradunfall im zahnärztlichen Notdienst des Universitätsklinikums Erlangen vor. Er war mit etwa 20 km/h auf dem Rennrad mit einem parkenden Fahrzeug kollidiert.

Neben multiplen isogingivalen Kronenfrakturen im Oberkiefer und dem Verlust einer großspannigen Zirkonoxidversorgung (Abbildung 1a) bestanden oberflächliche Schürfwunden im Gesichts- und Kinnbereich. Während initial verständlicherweise die dentale Versorgung im Vordergrund stand, zeigten sich bei der genauen Inspektion der Unterlippe kleine Fremdkörperanteile, vermutlich Schotter, in einer Riss-Quetschwunde (Abbildung 1b).

Ergänzend ergaben sich im Einzelzahnfilm zum Ausschluss von Wurzelfrakturen Verschattungen im Bereich der Oberlippe, die den Verdacht auf eingebrachte Fragmente lenkten (Abbildungen 1c und 1d). Ein gezieltes Weichgewebsröntgen, durchgeführt mit einer im Vestibulum positionierten Speicherfolie bei weitgehend geschlossenen Lippen, bestätigte diesen Befund (Abbildung 1e).

In der Folge konnten zwei Zahn- beziehungsweise Kompositfragmente in der Oberlippe identifiziert (Abbildung 1f) und komplikationslos mittels Pinzette entfernt werden. Nach Spülung der Wunden mit Kochsalzlösung und der Ablehnung einer Nahtversorgung durch den Patienten konnte dieser zur Traumanachsorge und Weiterbehandlung zu seinem Hauszahnarzt überwiesen werden.

Dabei liegt der Fokus korrekterweise zunächst auf der Anamnese und dem „Traumabefund”, den Frakturen, der Pulpaexposition, sowie Dislokationsverletzungen der betroffenen Zähne und deren Parodontien. Anschließend wird unter dem Punkt „weitere Befunde” das Augenmerk (auch) auf die Weichgewebe wie Alveolarmukosa, Lippen und Gesichtshaut gelenkt.

Patientenfall 2

Zahnhartsubstanzen in der Unterlippe

Der Patient war acht Jahre alt und ein bei Zahnunfällen „typischer Wiederholungstäter” – er wurde das erste Mal in der Zahnerhaltung und Parodontologie vorstellig, als er sich beim Trampolinspringen mit seinem eigenen Knie den Zahn 31 vollständig avulsiert hatte. Der Zahn wurde alio loco replantiert, die aufgrund des abgeschlossenen Wurzelwachstums notwendige Wurzelkanalbehandlung wurde eingeleitet.

Zwei Tage bevor der Patient für die definitive Wurzelkanalfüllung an Zahn 31 terminiert war, kam er erneut in die Hochschulambulanz. Er war auf dem Pausenhof gestolpert und auf eine Steinplatte gestürzt. Klinisch waren an den Zähnen lediglich Konkussionen und schmelzbegrenzte Frakturen an den mittleren oberen Schneidezähnen zu erkennen (Abbildung 2a). Bei der Untersuchung der intraoralen Weichgewebe und der extraoralen Haut imponierten jedoch Einbissspuren auf der Innenseite der Unterlippe (Abbildung 2b) und am Rand des Lippenrots extraoral (Abbildung 2c).

Ein angefertigtes Röntgenbild (EZ-Film 3 cm x 4 cm, Aufbiss von kaudal mit Unterlippe, vom Patienten aufgespannte Unterlippe, Belichtungszeit 0,06 ms) zeigte multiple Verschattungen isodens zu den umliegenden Zahnhartsubstanzen in der Unterlippe auf Höhe des mit einer medikamentösen Einlage versorgten Zahnes 31 (Abbildung 2d).

Gemeinsam mit einer Oralchirurgin wurden die Fragmente unter Lokalanästhesie mit stumpfer Präparation der umliegenden Weichgewebe und der muskulären Strukturen sowie ausführlicher physiologischer Kochsalzspülung vorsichtig entfernt (Abbildung 2e). Die intraoralen Verletzungen wurden mit resorbierbaren Nähten versorgt, die extraoralen Wunden mit Wundnahtstreifen fixiert.

Im Verlauf zeigte sich eine komplikationslose Heilung, auch bei Nachkontrollen nach sieben Jahren war der Patient weiterhin beschwerdefrei, obwohl sich intraoral eine leichte Vorwölbung der Weichgewebe (Abbildung 3a) und extraoral ein blasser Narbenzug zeigten (Abbildung 3b).

Wie bei avulsierten Zähnen immer nach dem Verbleib der Zähne gefragt werden muss, so sollte auch bei Frakturverletzungen geklärt werden, ob Zahnfragmente auffindbar waren. Im Idealfall sollte bereits am Unfalltag überprüft werden, ob die gefundenen Fragmente die betroffenen Zähne wieder vervollständigen können oder ob weitere Stücke fehlen.

Neben Fundorten wie Spielplatz, Wohnzimmertisch oder eisglattem Gehweg können Fragmente während des Zahnunfalls auch ins Weichgewebe (Lippen oder Wangen) versprengt werden. Anhand von drei Fallberichten präsentieren und diskutieren wir, mit welchen diagnostischen Möglichkeiten in die Weichgewebe versprengte Zahnfragmente diagnostiziert oder ausgeschlossen werden können und was es bei der chirurgischen Entfernung zu beachten gilt.

Patientenfall 3

In die Weichgewebe versprengtes Zahnfragment

Die Patientin stellte sich spätabends im Notdienst nach den Weihnachtsfeiertagen vor, nachdem sie beim Ausprobieren ihres neuen Bauchmuskeltrainingsrollers ungebremst auf das Gesicht gefallen war. Klinisch wurden Schmelzinfrakturen an den Zähnen 11 und 21 diagnostiziert, eine Schmelz-Dentin-Wunde nach Kronenfraktur ohne Pulpabeteiligung an Zahn 22 wurde am Unfalltag adhäsiv abgedeckt. Da kein Hinweis auf Dislokationsverletzungen bestand, wurde zunächst keine Röntgenaufnahme angefertigt und die Patientin nach dem Wochenende zur Kontrolle und Planung der Weiterversorgung einbestellt.

Am Folgetermin wenige Tage später wurden eine Einzelzahnröntgenaufnahme angefertigt und eine intraalveoläre Wurzelfraktur des Zahnes 21 im mittleren Wurzeldrittel festgestellt (Abbildung 4a). Ein Titan-Traumasplint wurde angebracht, um das koronale Fragment zu stabilisieren. Weiterhin klagte die Patientin über starke Schmerzen an einer Wunde an der Oberlippe. Beim erneuten Blick auf das angefertigte Einzelzahnröntgenbild nach der Schienung fiel eine Verschattung im Bereich der Zahnkrone des Zahnes 22 auf, die durch ein separat angefertigtes Weichgewebsröntgenbild der Oberlippe als frakturiertes und in die Weichgewebe versprengtes Zahnfragment verifiziert werden konnte (Abbildung 4b).

Unter Lokalanästhesie wurde gemeinsam mit einer Oralchirurgin über einen kleinen horizontalen Schnitt am Punctum Maximum der Schwellung das Fragment stumpf freipräpariert und mit einem Klemmchen geborgen (Abbildung 4c). Die Wunde wurde im Anschluss mit einer Einzelknopfnaht versorgt (Abbildung 5a). Eine Woche später war die Wundheilung komplikationslos und das rehydrierte Zahnfragment 22 wurde nach Vorbehandlung des Zahnes adhäsiv wieder befestigt (Abbildung 5b).

Zwei Jahre nach dem Unfall persistierte eine blasse Narbe mit leichter Parästhesie (Abbildung 6b). Röntgenologisch zeigte sich Zahn 22 entzündungsfrei und das wiederbefestigte Fragment spaltfrei verbunden. Auch die intraalveoläre Wurzelfraktur des Zahnes 21 war klinisch unauffällig und röntgenologisch zeigten sich Anzeichen für Knochengewebe im Frakturspalt (Abbildung 6a).

Diagnose von Fragmenten in der Lippe

Die Palpation allein ist zur Detektion von in die Lippe eingebetteten Zahnfragmenten häufig nicht ausreichend, da sie unmittelbar nach dem Trauma schmerzbedingt limitiert ist und im Verlauf narbig verändertes, derbes Gewebe die Befundung erschweren kann. Eine sorgfältige Anamnese und die klinische Inspektion bleiben dennoch essenziell, insbesondere bei fehlenden Zahnanteilen oder persistierenden Beschwerden.

Aufgrund der hohen Röntgendichte der Zahnhartsubstanz lassen sich Fragmente im Weichgewebe in der Regel gut radiologisch darstellen, weshalb das Weichgewebsröntgen eine einfach verfügbare Methode der ersten Wahl darstellt [Da Silva et al., 2005a]. Praktisch kann hierzu eine Speicherfolie oder ein Sensor im Vestibulum zwischen Lippe und Zähnen positioniert und bei geschlossenem Mund mit reduzierter Belichtungszeit geröntgt werden (Abbildung 7a).

Alternativ kommen Aufbissaufnahmen in Betracht, die – bei entsprechender Projektion – sowohl dentale Verletzungen (zum Beispiel Wurzelfrakturen) wie auch Weichgewebsfragmente erfassen können, jedoch häufig Verzerrungen aufweisen (Abbildung 7b).

Diese Röntgenmethoden können jedoch keine Aussage über die dreidimensionale Lage liefern. Zudem ist die Sensitivität konventioneller Röntgenaufnahmen eingeschränkt, wenn Fragmente sehr klein, radioluzent oder durch knöcherne beziehungsweise dentale Strukturen überlagert sind [Oikarinen et al., 1993]. Bei unklaren Befunden oder persistierendem klinischem Verdacht bieten dreidimensionale Verfahren wie die digitale Volumentomografie (DVT) eine deutlich verbesserte Darstellung der Lagebeziehung zu den umliegenden Strukturen und ermöglichen eine präzise chirurgische Planung [Liu et al., 2025].

Alternativ stellt der Ultraschall ein strahlungsfreies Verfahren dar, mit dem sogar kleine oder röntgenologisch schwer erfassbare Fragmente in Echtzeit identifiziert werden können. Das Verfahren hat sich insbesondere bei verzögerten Verläufen als wertvoll erwiesen [Marotti et al., 2013].

Diskussion

Frontzahntraumata gehen häufig mit Verletzungen der perioralen Weichgewebe einher. Neben oberflächlichen Läsionen können dabei Fragmente frakturierter Zähne oder restaurativer Materialien in Lippen oder Wangen eingelagert werden. Dies sollte bei einem Frontzahntrauma immer bedacht werden. Werden Fragmente nicht unmittelbar erkannt und verbleiben über längere Zeit im Gewebe, können sie Beschwerden, Fremdkörperreaktionen oder Narbenbildungen verursachen [Pektas et al., 2007].

Die drei Fallberichte zeigen unterschiedliche diagnostische Situationen, in denen versprengte Zahnfragmente auftreten können. Während im ersten Fall klinisch sichtbare Fremdkörperanteile vorlagen, wurde der Verdacht im zweiten Fall erst radiologisch bestätigt. Im dritten Fall blieb das Fragment initial unentdeckt und wurde erst aufgrund von persistierenden Beschwerden und erneuter radiologischer Diagnostik identifiziert.

Die meisten publizierten Fälle von ins Weichgewebe versprengten Zahnfragmenten berichten von Patienten und Patientinnen, die sich oft erst nach verzögerter Erkennung eines im Weichgewebe eingebetteten Zahnfragments vorstellen, manchmal Monate oder sogar Jahre nach der ursprünglichen Verletzung. Während die (schnelle) Entfernung von Splittern aus den Weichgeweben bereits ästhetische und funktionell einschränkende Folgen durch Narbenzüge aufweisen kann, können durch eine verspätete Diagnose­stellung chronische Beschwerden sowie akute Abszedierungen entstehen.

Auch therapeutisch zeigte sich ein differenziertes Vorgehen. Oberflächlich tastbare und gut lokalisierbare Fragmente können meist in der allgemein-zahnärztlichen Behandlung unter lokaler Anästhesie komplikationslos entfernt werden [Munerato et al., 2008]. Bei tiefer gelegenen Fragmenten oder in der Nähe zu sensiblen anatomischen Strukturen, etwa dem M. orbicularis oris oder dem N. mentalis, kann jedoch eine interdisziplinäre Zusammenarbeit sinnvoll sein. In solchen Situationen sollte eine Überweisung an die Oralchirurgie oder die Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie in Erwägung gezogen werden, um eine sichere chirurgische Entfernung zu gewährleisten.

Die beschriebenen Fälle unterstreichen zudem die Bedeutung eines strukturierten diagnostischen Vorgehens bei der Erstversorgung dentaler Traumata. Während der Fokus in der klinischen Praxis häufig auf der Beurteilung der betroffenen Zähne liegt, werden Verletzungen der umliegenden Weichgewebe nicht immer systematisch dokumentiert. Hilfsmittel wie der von der Deutschen Gesellschaft für Endodontologie und zahnärztliche Traumatologie aktualisierte „Befundbogen Zahntrauma“ können hierbei eine wertvolle Unterstützung darstellen.

Der dritte Fall verdeutlicht darüber hinaus, dass geborgene Zahnfragmente unter günstigen Voraussetzungen für eine adhäsive Rekonstruktion verwendet werden können. Die Wiederbefestigung des Originalfragments stellt eine minimalinvasive Therapieoption dar, die funktionelle und ästhetische Vorteile bietet.

Online-Fortbildung mit Lernplattform und Hands-on-Training

Die Kliniken für Zahnerhaltung der Universitäten Regensburg und Erlangen arbeiten gemeinsam unter Leitung der Ostbayerischen technischen Hochschule in Regensburg und in Kooperation mit dem Universitätsklinikum in Pilsen/Tschechien an einem Weiterbildungskonzept für niedergelassene Zahnarztpraxen zur Akutversorgung von Zahnunfällen. Dabei soll das theoretische Wissen über eine Online-Lernplattform vermittelt und dann in den eigenen Praxisräumen anhand von 3D-gedruckten Modellen praktisch trainiert werden – um sich flexibel, orts- und zeitunabhängig weiterbilden zu können. Praxen aus der bayerisch-tschechischen Grenzregion (Oberfranken, Oberpfalz, Niederbayern) können sich bereits für das Projekt registrieren. Geplant ist, das Projekt ab Sommer 2028 deutschlandweit zugänglich zu machen. Weitere Informationen: https://www.3dentect.eu/.

Fazit für die Praxis

Bei fehlenden Zahnfragmenten oder einer gestörten Wundheilung nach Frontzahntrauma sollte eine Dislokation ins Lippenweichteilgewebe stets differenzialdiagnostisch berücksichtigt werden.

Die alleinige Palpation ist dabei häufig nicht ausreichend, da auch Narbengewebe eine derbe Konsistenz aufweisen und so einen falschen Eindruck vermitteln kann. Ein gezieltes Weichgewebsröntgen liefert in vielen Fällen entscheidende diagnostische Hinweise und sollte frühzeitig eingesetzt werden.

Die Entscheidung über das weitere Vorgehen, ob eine Entfernung im Rahmen der zahnärztlichen Behandlung erfolgen kann oder eine Überweisung an die Oralchirurgie oder Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie indiziert ist, sollte anhand von Lage, Größe und klinischer Zugänglichkeit des Fragments getroffen werden.

Bei tief liegenden Fragmenten oder in anatomischer Nähe zu sensiblen Strukturen wie dem Musculus orbicularis oris oder dem Nervus mentalis ist eine Überweisung zur spezialisierten chirurgischen Versorgung angezeigt.

Oberflächlich gelegene, gut lokalisierbare Fragmente können hingegen in vielen Fällen komplikationslos unter Lokalanästhesie in der allgemeinzahnärztlichen Praxis entfernt werden. Unabhängig vom Vorgehen ist eine zeitnahe chirurgische Entfernung anzustreben, um das Risiko für Infektionen, chronisch-entzündliche Reaktionen sowie eine ausgeprägte Narbenbildung zu minimieren.

Literaturliste

  • Da Silva, A. C., De Moraes, M., Bastos, E. G., Moreira, R. W. F., and Passeri, L. A. [2005a]. Tooth fragment embedded in the lower lip after dental trauma: case reports. Dental Traumatology, 21(2), 115–120. doi.org/10.1111/j.1600-9657.2004.00282.x.

  • Da Silva, A. C., De Moraes, M., Bastos, E. G., Moreira, R. W. F., and Passeri, L. A. [2005b]. Tooth fragment embedded in the lower lip after dental trauma: case reports. Dental Traumatology, 21(2), 115–120. doi.org/10.1111/j.1600-9657.2004.00282.x.

  • DGET und DGZMK. [2025, October 27]. Befundbogen Frontzahntrauma -d_v2_10-2025. Retrieved 10 January 2026, from www.dget.de/content/3-fuer-zahnaerzte/4-traumatologie/befundbogen-frontzahntrauma-dget-dgzmk_v2_10-2025.pdf.

  • Glendor, U. [2008]. Epidemiology of traumatic dental injuries – a 12 year review of the literature. Dental Traumatology, 24(6), 603–611. doi.org/10.1111/j.1600-9657.2008.00696.x.

  • Liu, M., Zhuo, X., Wang, L., Zhang, C., Zhang, T., Li, S., and You, Z. [2025]. Management strategies for unanticipated remnants following tooth extraction: A case report. Medicine, 104(52), e46801. doi.org/10.1097/MD.0000000000046801.

  • Marotti, J., Heger, S., Tinschert, J., Tortamano, P., Chuembou, F., Radermacher, K., and Wolfart, S. [2013]. Recent advances of ultrasound imaging in dentistry – a review of the literature. Oral Surgery, Oral Medicine, Oral Pathology and Oral Radiology, 115(6), 819–832. doi.org/10.1016/j.oooo.2013.03.012.

  • Munerato, M. C., Da Cunha, F. S., Tolotti, A., and Paiva, R. L. [2008]. Tooth fragments lodged in the lower lip after traumatic dental injury: a case report. Dental Traumatology, 24(4), 487–489. doi.org/10.1111/j.1600-9657.2008.00565.x.

  • Oikarinen, K. S., Nieminen, T. M., Mäkäräinen, H., and Pyhtinen, J. [1993]. Visibility of foreign bodies in soft tissue in plain radiographs, computed tomography, magnetic resonance imaging, and ultrasound. International Journal of Oral and Maxillofacial Surgery, 22(2), 119–124. doi.org/10.1016/S0901-5027(05)80818-5.

  • Pektas, Z. Ö., Kircelli, B. H., and Uslu, H. [2007]. Displacement of tooth fragments to the lower lip: a report of a case presenting an immediate diagnostic approach. Dental Traumatology, 23(6), 376–379. doi.org/10.1111/j.1600-9657.2006.00465.x.

Dr. Ella Ohlsson

Zahnklinik 1 – Zahnerhaltung
und Parodontologie,
Universitätsklinikum Erlangen,
Friedrich-Alexander-Universität
Erlangen-Nürnberg
Glückstr. 11, 91054 Erlangen
Ella.Ohlsson@uk-erlangen.de

Dr. Adrian Perez

Zahnklinik 1 – Zahnerhaltung
und Parodontologie,
Universitätsklinikum Erlangen,
Friedrich-Alexander-Universität
Erlangen-Nürnberg
Glückstr. 11, 91054 Erlangen
adrian.pereztomas@uk-erlangen.de

PD Dr. Mayte Buchbender

Fachärztin für Oralchirurgie,
Privatdozentin Medizinische Fakultät
Friedrich-Alexander-Universität
Erlangen-Nürnberg
Krankenhausstr. 12, 91054 Erlangen

Prof. Dr. Kerstin Galler

Klinikdirektorin
Zahnklinik 1 – Zahnerhaltung
und Parodontologie,
Universitätsklinikum Erlangen,
Friedrich-Alexander-Universität
Erlangen-Nürnberg
Glückstr. 11, 91054 Erlangen

PD Dr. Eva Maier

Oberärztin
Zahnklinik 1 – Zahnerhaltung
und Parodontologie,
Universitätsklinikum Erlangen,
Friedrich-Alexander-Universität
Erlangen-Nürnberg
Glückstr. 11, 91054 Erlangen

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