Genius X: Der Putz-Coach mit der Oral-B-App
Die neue Zahnbürste heißt Oral-B GENIUS X und kann mit Hilfe Künstlicher Intelligenz nachvollziehen, welche Bereiche im Mund tatsächlich geputzt werden. Sie bietet ein personalisiertes Feedback zu den Bereichen an, die zusätzliche Aufmerksamkeit erfordern. „Die elektrische Zahnbürste kommuniziert im Hintergrund mit der Oral-B-App und hilft den Patienten, ihre Zähne besser zu putzen, ohne dafür ihre Gewohnheiten ändern zu müssen“, erklärt Dr. Phillip Hundeshagen, Procter & Gamble Forschungs-Center Kronberg.
Putz-Coach im Badezimmer
Und genau diesen Ansatz sieht Prof. Dr. Ralf Rössler, Dekan der DTMD Universität Luxemburg, sehr positiv. Denn noch immer hätten 80 Prozent der Patienten eine mangelhafte Mundhygiene. 60 Prozent würden beispielsweise die Molaren kaum putzen. „Putzgewohnheiten werden trotz Andruckkontrolle und anderer technischer Unterstützung nicht langfristig geändert.“ Eigentlich bräuchten die Patienten einen Putz-Coach im Badezimmer, glaubt Rössler. „Genau diese Funktion übernimmt die künstliche Intelligenz in der Oral-B-App.“
Neben innovativen Produkten hatte Oral-B zur IDS 2019 auch eine weitere Neuigkeit im Gepäck: Ein Gemeinschaftsprojekt von Oral-B und der Deutschen Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde (DGKiZ). Dieses Projekt trägt den Titel „Starke Zähne für starke Kinder – Von Anfang an, ein Leben lang“ und hat die frühkindliche Karies im Fokus.
Frühkindliche Karies
Denn frühkindliche Karies zählt zu den häufigsten chronischen Erkrankungen bei Kleinkindern. Fast 14 Prozent der Kinder im Alter von drei Jahren in Deutschland weisen kariöse Milchzahndefekte auf. Das Gemeinschaftsprojekt setzt genau hier an. Während der Zusammenarbeit wurden ein umfangreicher Aktionsplan sowie eine Reihe von Informationsmaterialien und Empfehlungen für Zahnärzte, Praxisteams und Eltern entwickelt.
Die Ursachen für eines der größten kinderzahnheilkundlichen Probleme sind Risikofaktoren, wie die Nutzung der Saugerflasche als Tröster über das erste Lebensjahr hinaus, unzureichende Mundhygiene oder fehlende zahnärztliche Routineuntersuchungen im Alter von null bis sechs Jahren.
Milchzähne so lange wie möglich erhalten
Werden erste Anzeichen einer frühkindlichen Karies nicht rechtzeitig versorgt, kann dies über Zahnschmerzen hinaus schwerwiegende Folgen für die spätere Gebissentwicklung haben. Laut Prof. Dr. Katrin Bekes, Generalsekretärin der DGKiZ, könnte nicht behandelte „Early Childhood Caries“ (ECC) zudem Auswirkungen auf die gesamte Gesundheit der Kinder haben. Generell sollten Milchzähne so lange wie möglich erhalten werden, sagt Bekes. Sie seien wichtig für die Kaufunktion, als Platzhalter, für die Phonetik sowie Ästhetik.
Während der Zusammenarbeit wurden ein umfangreicher Aktionsplan sowie eine Reihe von Informationsmaterialien und Empfehlungen für Zahnärzte, Praxisteams und Eltern entwickelt. Grundlage für den Maßnahmenplan bilden die vier Säulen der Kinderzahnheilkunde: Regelmäßige Zahnarztbesuche ab dem ersten Milchzahn, Zwei Mal täglich Zähneputzen mit Unterstützung der Eltern, Verwendung fluoridhaltiger Zahncremes gemäß Dosierungsempfehlung und zahngesunde Ernährung.
Gleich zwei spannende Neuigkeiten brachte Oral-B zur IDS 2019 mit: die fortschrittlichste elektrische Zahnbürste des Unternehmens sowie ein Gemeinschaftsprojekt zum Wohle der kleinsten Patienten.






