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Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

Das ist der neue Vorstand der DGMKG

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Gesellschaft
Bei der Mitgliederversammlung in Ulm wurde Prof. Dr. Dr. Matthias Schneider zum Präsidenten der Fachgesellschaft gewählt. Der neue Vorstand will sich unter anderem auf das Thema Weiterbildung fokussieren.

Zum Vize-Präsidenten und Präsident elect wurde Prof. Dr. Dr. Max Heiland, Klinikdirektor für MKG-Chirurgie an der Charité in Berlin, bestellt. Das Amt des Schatzmeisters übernimmt Prof. Dr. Dr. Hendrik Terheyden, Chefarzt der MKG-Chirurgie in Kassel.

Prof. Dr. Dr. Marco Kesting, Prof. Dr. Dr. Andrea Rau, Dr. Dr. Nils Weyer und Dr. Thomas Schmidt-Sellin vervollständigen das neue Präsidium. Prof. Dr. Dr. Jörg Wiltfang begleitet den Vorstand für zwei Jahre als Past-Präsident.

Erleichterter Zugang zur MKG-Facharztausbildung mit primär zahnärztlichem Studium

Inhaltlich setzt der neue Vorstand mehrere Schwerpunkte für die kommende Legislatur. Dazu gehören die Themen Weiterbildung und Nachwuchs. „Zentrale Aufgabe ist die Umsetzung der neuen Musterweiterbildungsordnung, insbesondere der Anrechnung zahnärztlicher Weiterbildungszeiten bei MKG-Chirurgen vor Erhalt der ärztlichen Approbation“, teilt die DGMKG auf zm-Anfrage mit. Ziel sei es, den Weg in die MKG-Facharztausbildung für Personen mit primär zahnärztlichem Studium zu erleichtern und bundesweit einheitliche Standards zu etablieren.

Auch dafür möchte der neue Vorstand sich einsetzen: Die MKG-Chirurgie soll an neu gegründeten privaten Hochschulen früh und sichtbar vertreten sein. Dazu gehöre ausdrücklich die Etablierung MKG‑chirurgischer Lehrstühle, um die MKG-chirurgische Ausbildung der Zahnmedizinstudierenden als essenziellen Bestandteil eines modernen Curriculums zu sichern.

Zusammenarbeit mit der Onkologie intensivieren

Die DGMKG hat gemeinsam mit der HNO-Heilkunde ein curriculum-basiertes Zertifizierungsmodell für die medikamentöse Tumortherapie, einschließlich Immuntherapie, erarbeitet. In der kommenden Amtszeit möchte der neue Vorstand sich dafür einsetzen, dass dieses Angebot implementiert und verfügbar gemacht wird, um die Rolle der MKG-Chirurgie in der Kopf‑Hals‑Onkologie weiter zu stärken.

Sachgerechte Vergütung im ambulanten und stationären Bereich

„Der Vorstand wird sich weiterhin intensiv in die Diskussion um GOÄ‑neu, Referenz-GOZ, DRG‑Abbildung komplexer MKG‑Eingriffe und Hybrid‑DRGs einbringen“, kündigt die Fachgesellschaft an. „Wir wollen eine sachgerechte Vergütung sowohl stationärer als auch ambulanter Leistungen.“

Die DGMKG ist der Gesamtverband der deutschen Fachärztinnen und Fachärzte für Mund‑, Kiefer‑ und Gesichtschirurgie. Derzeit gehören ihr über 2.190 Mitglieder aus den Bereichen Niederlassung, Klinik und Wissenschaft an.

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