Nachricht

Keine Boni mehr

jt/pm
Nachrichten
Chefärzte an deutschen Kliniken sollen künftig keine Boni für bestimmte Operationen mehr bekommen, darauf einigten sich die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKV) und die Bundesärztekammer.

Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) berichtet, vereinbarten DKV und Bundesärztekammer, dass finanzielle Anreize für einzelne Operationen, Eingriffe oder Leistungen nicht vereinbart werden dürften, um die Unabhängigkeit der medizinischen Entscheidung zu sichern.

Bereits im letzten Jahr hatten die Krankenkassen sich über eine steigende Anzahl medizinisch nicht notwendiger Operationen beklagt. Im Januar verabschiedete die Koalition daraufhin eine Regelung, wonach Kliniken angeben müssen, ob sie sich an Vorgaben von DKG und Bundesärztekammer halten. Ebendiese Vorgaben wurden nun beschlossen. 

Selbstverwaltung und nicht Selbstbedienung

Nicht aus der Welt ist hingegen ein anderer Gehälterstreit - jener über die Verdienste der Krankenkassenvorstände. Während Gewerkschaften, Arbeitgeber und Kassen weiterhin in seltener Eintracht dagegen kämpfen, die umstrittenen Bezüge der Kassenvorstände künftig vorab von der Staatsaufsicht genehmigen zu lassen, hält die Regierung daran fest. "Es heißt schließlich Selbstverwaltung und nicht Selbstbedienung", sagte der gesundheitspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Jens Spahn (CDU).  

Melden Sie sich hier zum zm Online-Newsletter an

Die aktuellen Nachrichten direkt in Ihren Posteingang

zm Online-Newsletter


Sie interessieren sich für einen unserer anderen Newsletter?
Hier geht zu den Anmeldungen zm starter-Newsletter und zm Heft-Newsletter.