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BARMER-Vorstandschef Straub

„KI mit schier unbegrenzten Möglichkeiten auch bei Krankenkassen“

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Gesellschaft
Der Vorstandsvorsitzende der BARMER, Prof. Dr. Christoph Straub, sieht im Einsatz der KI einen entscheidenden Erfolgsfaktor für gesetzliche Krankenkassen. Die Kasse will KI künftig breit einsetzen.

Der Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) biete auch Krankenkassen viele Möglichkeiten und werde für den Unternehmenserfolg immer wichtiger, sagt Prof. Dr. Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der BARMER, anlässlich der Vorstellung eines kasseneigenen Chatbots zur Kundenkommunikation. Mit dem Einsatz des virtuellen Assistenten baue die BARMER den Einsatz Künstlicher Intelligenz in ihren Prozessabläufen weiter aus. „Unser Chatbot ermöglicht es Kunden und Interessierten, unabhängig von Ort und Zeit auf das gesamte Gesundheitswissen der BARMER zuzugreifen. Fragen zur Kranken- und Pflegeversicherung, zu Prävention und Früherkennung oder zu digitalen Gesundheitsanwendungen werden individuell und rund um die Uhr beantwortet“, verspricht Straub.

Neu geschaffene Einheit „BARMER KI“

Für den Einsatz von KI hat die Krankenkasse inzwischen eine eigene Abteilung, die „BARMER KI“ etabliert, die sich mit der Implementierung und Weiterentwicklung KI-basierter Anwendungen befasst. Geplant ist der gezielte Ausbau der KI-Expertise innerhalb des Unternehmens. Zum KI-gestützten Anwendungsspektrum der BARMER zählen neben dem virtuellen Assistenten für Kundenanfragen auch interne Lösungen zu den Bereichen Pflegeleistungen, Kostenerstattungen für Zuzahlungen und Impfungen sowie Familienversicherung. Diese Anwendungen unterstützen eine effiziente und zielgerichtete Fallsteuerung. Darüber hinaus sollen weitere Potenziale erschlossen werden: „Zukünftig werden auch weitere Bereiche wie beispielweise Marketing, Vertrieb oder Versorgung von den positiven Effekten künstlicher Intelligenz profitieren“, kündigt Straub an.

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