„Schwerwiegende Mängel“ in Zahnarztpraxis

Mehr als 1.100 Patienten müssen sich auf HIV und HCV testen

LL
Gesellschaft
Im französischen Cherbourg hat die regionale Gesundheitsbehörde bei einer Inspektion schwere Hygieneverstöße festgestellt. Die Patienten sollen sich nun vorsorglich auf Infektionskrankheiten testen lassen.

Die Zahnarztpraxis in der nordfranzösischen Stadt ist inzwischen für die kommenden fünf Monate geschlossen. Mehr als 1.100 Patienten wird geraten, sich auf HIV sowie Hepatitis B und C zu testen. Bei einer Kontrolle hätten Mitarbeitende der regionalen Gesundheitsbehörde der Normandie „zahlreiche schwerwiegende Mängel festgestellt, die die Sicherheit des Personals sowie die Qualität und Sicherheit der Behandlung gefährden“. Damit bestätigt die Behörde am Mittwoch eine Meldung der Regionalzeitung Presse de la Manche.

Während die Behörde keine näheren Angaben zur Art der Verstöße macht, berichtet die Zeitungdavon, dass verwendetet Geräte und Instrumente nicht ordnungsgemäß sterilisiert worden waren. Daraus könnte sich ein Infektionsrisiko für die Patienten entwickelt haben, heißt es. Zwar stuft die Behörde das Risiko als gering ein, rät aber den Patientinnen und Patienten dennoch zu den Tests.

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