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Aufruf zur Unterstützung

Nepal nach der Flut: So können Sie helfen!

Das Foto zeigt die kleine Bergschule in der abgelegenen Region Dolpo. In einem mit ihr verbundenen Internat in Kathmandu gibt es Unterkünfte für Waisenkindern, die ihre Eltern durch die Flut verloren haben. Joachim Hoffmann
Joachim Hoffmann
Gesellschaft
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Ekarka, das ist nepali und bedeutet „miteinander“. Nach der Flutkatastrophe Ende August brauchen die Menschen in den betroffenen Regionen Hilfe. Leicht möglich ist das über den gleichnamigen Stiftungsfonds.

Die Chhatrapati Free Clinic in Kathmandu, die wir dank der Unterstützung aus der Kollegenschaft seit mehr als 35 Jahren unterstützen, ist zu weit vom unmittelbaren Krisengeschehen entfernt, um selbst direkt an der Nothilfe vor Ort beteiligt zu sein.

Ihre drei Krankentransporter sind aber derzeit dort im Einsatz – tragischerweise nicht, um Kranke zu transportieren, sondern um die Toten zu den Verbrennungsplätzen zu bringen. Wir haben kürzlich den Stiftungsfonds Ekarka bei der GLS-Zukunftsstiftung aufgesetzt, um Hilfe zu leisten.

Wie können Sie nun die Menschen vor Ort unterstützen? Mit Spenden! Jeder Betrag hilft und Sie können entscheiden, welche der beiden Optionen Sie präferieren: die direkte Katastrophenhilfe nach der Sturzflut oder das Schulprojekt.

1. Das langfristige Entwicklungsprojekt

Durch Zufall oder nicht sind wir zu einer Aufgabe gekommen, die uns die nächsten Jahre beschäftigen wird und bei der wir Unterstützung benötigen: Wir kümmern uns um den Erhalt einer Bergschule, die tatsächlich hinter mehreren 5.000 Meter hohen, verschneiten Pässen, in einem der abgeschiedensten Himalaya-Dörfer im Oberen Dolpo liegt.

So entlegen, dass man dort weder ein Dorf noch gar eine Schule vermuten würde. Und eben in dem Moment, in dem wir dort eintreffen, läuft die Förderung nach 25 Jahren aus. Ohne finanzielle Hilfe kann die Bergschule nicht existieren.

Für ihren Erhalt haben wir den Stiftungsfonds Ekarka-Nepal bei der GLS Zukunftsstiftung Entwicklung eingerichtet, der die Finanzierung für die nächsten fünf Jahre sichert, aber langfristig weitere Zuschüsse braucht.

2. Unmittelbare Hilfe für Kinder aus dem Katastrophengebiet

Schülerinnen und Schüler, die in der Bergschule nach acht Jahren den Abschluss schaffen, setzen ihre Ausbildung in Kathmandu fort – an der Surya Shikshya Sadan Foundation, ebenfalls eine gemeinnützige Einrichtung. Im Moment leben dort 30 Schüler aus der Bergschule in Bhijer zusammen mit 35 Waisenkindern aus anderen Himalaya-Regionen.

Wir haben das Internat im Dezember 2025 selbst besucht. Über das Internat hat sich für uns eine erste Möglichkeit eröffnet, auch Kindern Hilfe zukommen zu lassen, die durch die Sturzflut ihre Eltern verloren haben.

Seit einigen Tagen wird von der Surya Shikshya Sadan Foundation die langfristige Aufnahme von Kindern aus dem Aufnahmezentrum vorbereitet. Wie viele und wie lange, kann im Moment noch niemand sagen. Für Unterkunft einschließlich Essen, Kleidung, Medizin und psychologischer Betreuung sowie späteren Schulbesuch rechnet die Stiftung mit 18.000 nepalesischen Rupien pro Kind und Monat – rund 105 Euro. Jeder Betrag hilft, er muss keinem ganzen Monat entsprechen.

Mit Angabe des Verwendungszwecks entscheiden Sie darüber, ob Ihre Spende der langfristigen Sicherung der Bergschule oder der Katastrophenhilfe zugute kommen soll.

Spendenkonto
Empfänger: GLS Zukunftsstiftung Entwicklung
IBAN: DE05 4306 0967 0012 3300 10
Verwendungszweck Bergschule: SF Ekarka-Nepal oder
Verwendungszweck Katastrophenhilfe: SF Ekarka Nepal - Sturzflut Nepal

Auf der Überweisung muss die Adresse angegeben werden, damit die Spendenquittung zum Jahresende zugesendet werden kann. Die Spenden fließen ohne Verwaltungskosten in die entsprechenden Projekte.

Mehr Infos unter: www.ekarka-nepal.de
Fragen gerne an: kontakt@ekarka-nepal.de

Kollegiale Grüße und Danke an alle, die sich beteiligen. Namaste!

Dr. Joachim Hoffmann aus Jena.

Dr. med. Joachim Hoffmann

Zahnarzt mit Schwerpunkt Implantatchirurgie und -prothetik aus Jena.
Seit 1992 engagiert im Rahmen medizinischer Entwicklungshilfe in Nepal.
Vorsitzender der Gesellschaft für medizinisch-technische Zusammenarbeit (GMTZ).
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