Trotz Beitragserhöhungen

Nur zwölf Prozent wechseln die Krankenkasse

von pr
Politik
Trotz Beitragserhöhungen zu Beginn des Jahres sind nur wenige Versicherte bisher bereit, ihre gesetzliche Krankenkasse zu wechseln. Das ergab eine Umfrage des Vergleichsportals Check24.

Nur zwölf Prozent von rund 2.000 Befragten gaben an, ihre Krankenkasse kürzlich gewechselt zu haben oder dies in absehbarer Zeit zu tun – das ergab eine von Check24 in Auftrag gegebenen repräsentativen YouGov-Umfrage von Anfang Januar.

Am wechselfreudigsten sind 35- bis 44-Jährige

Demnach sind Verbraucher zwischen 35 und 44 Jahren am wechselfreudigsten. Immerhin mehr als jeder Fünfte aus dieser Altersgruppe hat kürzlich die Krankenkasse gewechselt oder es zeitnah vor, meldet das Portal dazu. Die geringste Wechselaktivität gibt es in der Gruppe 55 Jahre oder älter (vier Prozent). Insgesamt bleiben knapp drei von vier Befragten der Umfrage zufolge ihrer Krankenkasse treu.

Dabei müssen die gesetzlichen Krankenkassen ihre Versicherten nicht mehr per Brief über Beitragserhöhungen informieren. Dr. Daniel Güssow, Managing Director gesetzliche Krankenkassen bei Check24: „Diese Informationspflicht ist bis Ende Juni 2023 ausgesetzt. Versicherte laufen Gefahr, Beitragserhöhungen bei ihrer Krankenkasse gar nicht zu erkennen.“

66 Kassen haben höhere Zusatzbeiträge

Insgesamt 66 der 96 gesetzlichen Krankenkassen hoben ihren Zusatzbeitrag zum 1. Januar 2023 an, wie das Vergleichsportal weiter mitteilt. Von den insgesamt rund 73 Millionen gesetzlich Versicherten in Deutschland sind demnach über 46,8 Millionen von Mehrkosten betroffen. Durch die aktuellen Beitragserhöhungen würden Verbraucher bis zu 347 Euro mehr pro Jahr zahlen. 26 Krankenkassen würden ihren individuellen Zusatzbeitrag konstant halten. Und immerhin vier Kassen hätten ihren Beitrag gesenkt.

Check24 weist weiter darauf hin, dass der Gesetzgeber im vergangenen Jahr für 2023 eine Erhöhung des durchschnittlichen Zusatzbeitrags von 1,3 auf 1,6 Prozent beschlossen hat. Dabei sei der durchschnittliche Zusatzbeitrag aber bislang nur auf 1,5 Prozent gestiegen. Weitere Erhöhungen im Jahresverlauf seien aber nicht ausgeschlossen. Gleichzeitig stieg die Beitragsbemessungsgrenze zum Jahreswechsel von 58.050 Euro auf 59.850 Euro, so Check24 weiter. All dies könnte für viele Versicherte erhebliche Mehrkosten zur Folge haben.

Verbraucher können 344 Euro pro Jahr sparen

Das Vergleichsportal empfiehlt, dass gesetzlich Versicherte unbedingt den individuellen Zusatzbeitrag ihrer Krankenkasse vergleichen sollten, denn ein Wechsel könne sich lohnen. Versicherte, die bisher bei der teuersten allgemein zugänglichen Krankenkasse mit 1,99 Prozent Zusatzbeitrag versichert seien und zur günstigsten Alternative mit 0,84 Prozentwechseln, würden je nach Einkommen bis zu 344 Euro pro Jahr sparen. Der gleiche Sparbetrag entfalle auf die Unternehmen. Selbstständige trügen sowohl den Arbeitnehmer- als auch Arbeitgeberanteil und könnten somit bis zu 688 Euro jährlich sparen.

Trotz Beitragserhöhungen zu Beginn des Jahres sind nur wenige Versicherte bisher bereit, ihre gesetzliche Krankenkasse zu wechseln. Das ergab eine Umfrage des Vergleichsportals Check24.

Nur zwölf Prozent von rund 2.000 Befragten gaben an, ihre Krankenkasse kürzlich gewechselt zu haben oder dies in absehbarer Zeit zu tun – das ergab eine von Check24 in Auftrag gegebenen repräsentativen YouGov-Umfrage von Anfang Januar.

Am wechselfreudigsten sind 35- bis 44-Jährige

Demnach sind Verbraucher zwischen 35 und 44 Jahren am wechselfreudigsten. Immerhin mehr als jeder Fünfte aus dieser Altersgruppe hat kürzlich die Krankenkasse gewechselt oder es zeitnah vor, meldet das Portal dazu. Die geringste Wechselaktivität gibt es in der Gruppe 55 Jahre oder älter (vier Prozent). Insgesamt bleiben knapp drei von vier Befragten der Umfrage zufolge ihrer Krankenkasse treu.

Dabei müssen die gesetzlichen Krankenkassen ihre Versicherten nicht mehr per Brief über Beitragserhöhungen informieren. Dr. Daniel Güssow, Managing Director gesetzliche Krankenkassen bei Check24: „Diese Informationspflicht ist bis Ende Juni 2023 ausgesetzt. Versicherte laufen Gefahr, Beitragserhöhungen bei ihrer Krankenkasse gar nicht zu erkennen.“

66 Kassen haben höhere Zusatzbeiträge

Insgesamt 66 der 96 gesetzlichen Krankenkassen hoben ihren Zusatzbeitrag zum 1. Januar 2023 an, wie das Vergleichsportal weiter mitteilt. Von den insgesamt rund 73 Millionen gesetzlich Versicherten in Deutschland sind demnach über 46,8 Millionen von Mehrkosten betroffen. Durch die aktuellen Beitragserhöhungen würden Verbraucher bis zu 347 Euro mehr pro Jahr zahlen. 26 Krankenkassen würden ihren individuellen Zusatzbeitrag konstant halten. Und immerhin vier Kassen hätten ihren Beitrag gesenkt.

Check24 weist weiter darauf hin, dass der Gesetzgeber im vergangenen Jahr für 2023 eine Erhöhung des durchschnittlichen Zusatzbeitrags von 1,3 auf 1,6 Prozent beschlossen hat. Dabei sei der durchschnittliche Zusatzbeitrag aber bislang nur auf 1,5 Prozent gestiegen. Weitere Erhöhungen im Jahresverlauf seien aber nicht ausgeschlossen. Gleichzeitig stieg die Beitragsbemessungsgrenze zum Jahreswechsel von 58.050 Euro auf 59.850 Euro, so Check24 weiter. All dies könnte für viele Versicherte erhebliche Mehrkosten zur Folge haben.

Verbraucher können 344 Euro pro Jahr sparen

Das Vergleichsportal empfiehlt, dass gesetzlich Versicherte unbedingt den individuellen Zusatzbeitrag ihrer Krankenkasse vergleichen sollten, denn ein Wechsel könne sich lohnen. Versicherte, die bisher bei der teuersten allgemein zugänglichen Krankenkasse mit 1,99 Prozent Zusatzbeitrag versichert seien und zur günstigsten Alternative mit 0,84 Prozentwechseln, würden je nach Einkommen bis zu 344 Euro pro Jahr sparen. Der gleiche Sparbetrag entfalle auf die Unternehmen. Selbstständige trügen sowohl den Arbeitnehmer- als auch Arbeitgeberanteil und könnten somit bis zu 688 Euro jährlich sparen.

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