Positionierung von BZÄK und KZBV zu gewerblichen Anbietern

Patientensicherheit muss bei allen Aligner-Behandlungen Vorrang haben!

von ck/pm
Politik
Anlässlich der heutigen Bundestagsanhörung zu Alignern sprechen sich Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) für den Vorrang der Patientensicherheit bei ausnahmslos allen Behandlungen - auch bei gewerblichen Anbietern - aus.

Die FDP hatte die Regierung zuvor aufgefordert, die Behandlung mit Alignern patientensicher durchzuführen. Diese sollen vollumfänglich von Zahnärzten oder Kieferorthopäden durchgeführt werden. "Im Internet werden inzwischen immer mehr Behandlungen angeboten, die keine vollumfängliche Betreuung durch einen Zahnarzt oder Kieferorthopäden sicherstellen", heißt es in dem FDP-Antrag.

Engmaschige Begleitung durch Zahnärzte muss sichergestellt sein

Zahnmedizinische Behandlungen seien zum Schutz von Patienten und zur Garantie einer hohen Qualität ausschließlich Zahnärztinnen und Zahnärzten vorbehalten, bestätigen beide Organisationen in einer gemeinsamen Mitteilung. Dies sei im Zahnheilkundegesetz (ZHG) und den Berufsordnungen festgehalten.

"Gerade bei der sensiblen Behandlung von Zahnfehlstellungen mittels sogenannter Alignern muss die Verantwortung und engmaschige Begleitung durch Zahnärzte oder Kieferorthopäden bei jedem Behandlungsschritt sichergestellt sein", heben KZBV und BZÄK hervor.

Anzeigen

Neues für Ihre Praxis

Melden Sie sich hier zum zm Online-Newsletter an

Die aktuellen Nachrichten direkt in Ihren Posteingang

zm Online-Newsletter

Sie interessieren sich für einen unserer anderen Newsletter?
Hier geht zu den Anmeldungen zm starter-Newsletter und zm Heft-Newsletter.