Warnhinweise zur Impfung

PEI veranlasst Rote-Hand-Brief zu AstraZeneca

ak
Gesellschaft
Nach den gehäuft aufgetretenen Hirnvenenthrombosen in Zusammenhang mit der Impfung mit AstraZeneca hat das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) einen Rote-Hand-Brief vom Hersteller mit Warnhinweisen veröffentlicht.

Die aufgetretenen Komplikationen äußerten sich in einer Kombination von Thrombosen und einem Mangel an Thrombozyten, die einigen Fällen mit Blutungen einhergingen, informiert AstraZeneca in dem Schreiben . „Dies schließt schwere Fälle ein, die sich als venöse Thrombose präsentierten, einschließlich des Auftretens in ungewöhnlichen Bereichen, wie zum Beispiel zerebrale Sinusvenenthrombose, Mesenterialvenenthrombose sowie arterielle Thrombose, bei gleichzeitiger Thrombozytopenie." Tödliche Ausgänge seien möglich.

Die meisten dieser Fälle traten innerhalb der ersten 7 bis 14 Tage nach der Impfung und bei Frauen unter 55 Jahren auf. Eine mögliche Erklärung für die Komplikationen ist laut Hersteller die verstärkte Anwendung des Impfstoffs in dieser Bevölkerungsgruppe.

Nach der Impfung auf Anzeichen und Symptome achten

Mit dem Rote-Hand-Brief richtet sich der Hersteller auch an Angehörige der Gesundheitsberufe. Sie sollten auf die Anzeichen und Symptome einer Thromboembolie und/oder Thrombozytopenie achten. 

Geimpfte sollten sofort einen Arzt aufzusuchen, wenn sie nach der Impfung Symptome wie Kurzatmigkeit, Brustschmerzen, Beinschwellungen oder anhaltende Bauchschmerzen entwickeln. Außerdem sollten alle Personen, die nach der Impfung neurologische Symptome aufweisen, wie starke oder anhaltende Kopfschmerzen oder verschwommenes Sehen; oder bei denen nach einigen Tagen auf der Haut Blutergüsse (Petechien) außerhalb des Verabreichungsortes der Impfung auftreten, umgehend einen Arzt aufsuchen.

Der PRAC hält Impfstoff für sicher

Der Ausschuss für Risikobewertung in der Pharmakovigilanz bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (PRAC) hatte ein letzte Woche Signalverfahren eingeleitet, um den Sachverhalt weiter zu untersuchen. Er kam zu dem Schluss, dass das Vakzin von AstraZeneca sicher sei und empfahl, dass die Produktinformation mit einem Warnhinweis versehen werden soll.

Kaum schwerwiegende Nebenwirkungen nach Impfungen Bisher gab es 351 Todesfälle nach COVID-19-Impfungen Zwei Fälle von Sinusvenenthrombosen traten nach der Impfung mit BionTech/Pfizer auf

Kaum schwerwiegende Nebenwirkungen nach Impfungen

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