Landgericht Aurich

Praxis muss Status eines angestellten Zahnarztes in Werbung kenntlich machen

von ck
Praxiszm starter
Eine Praxis muss einen angestellten Zahnarzt in ihrer Werbung als solchen kenntlich machen, ansonsten verstößt sie gegen das Wettbewerbsgesetz. Urteil des Landgerichts Aurich.

In dem konkreten Fall hatte der Inhaber einer Zahnarztpraxis in einem Werbe-Flyer sein Team vorgestellt, darunter auch einen Mitarbeiter, ohne darauf hinzuweisen, dass er nur angestellter Zahnarzt ist. Ein Konkurrent hatte daraufhin auf Unterlassung geklagt: Es sei irreführend, einen Zahnarzt in der Praxisdarstellung aufzuführen, ohne dass auf dessen Angestellten-Verhältnis hingewiesen werde.

Das Landgericht Aurich gab ihm recht: Die Werbung verstößt gegen die Musterberufsordnung für Zahnärzte (§ 18 Absatz 4), "was einen Verstoß gegen § 3 a UWG und zugleich wegen Irreführung durch Unterlassen gegen § 5 a UWG begründet". Demnach darf in öffentlichen Ankündigungen nur mit Hinweis auf das Anstellungsverhältnis der Mediziner informiert werden.

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