Elektronische Patientenakte (ePA)

Regierung unzufrieden mit Nutzungszahlen

Susanne Theisen
In ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion bezeichnet die Bundesregierung die Nutzungszahlen der elektronischen Patientenakte (ePA) als „nicht zufriedenstellend“.

Am 28. Juni 2023 hat es laut Angaben der Bundesregierung 704.050 angelegte ePA gegeben. Der Regierung sei nicht bekannt, wie viele dieser Akten mit Daten befüllt sind.

Auf die anschließende Frage der Linksfraktion, wie die Regierung die derzeitigen Nutzungszahlen der ePA im Vergleich zu den Vorjahreszahlen bewerte, heißt es: „Die aktuellen Nutzungszahlen der ePA sind aus Sicht der Bundesregierung nicht zufriedenstellend. Unter anderem ist dies auf hohe Aufwände bei der Beantragung einer ePA zurückzuführen.“ Die Umgestaltung der ePA in eine Opt-out-Anwendung soll hier Abhilfe schaffen.

Die Kleine Anfrage der Linksfraktion stand unter der Überschrift „Datenschutz und IT-Sicherheit bei der elektronischen Patientenakte“ und adressierte neben der ePA unter anderem das Thema Identitätsprüfung bei der elektronischen Gesundheitskarte und dem elektronischen Praxisausweis.

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