Europäischer Tag der Parodontologie

Diabetes und Parodontitis beeinflussen sich gegenseitig

Ein unentdeckter Typ-2-Diabetes kann die Ursache für eine Parodontitis sein und beim Zahnarztbesuch erkannt werden. Umgekehrt kann die weit verbreitete Entzündung auch die Stoffwechselerkrankung begünstigen.

Die Stoffwechselerkrankung Diabetes kann eine Parodontitis begünstigen und umgekehrt kann diese ein Indiz für eine unentdeckte Erkrankung sein. Adobe Stock_HNFOTO

Dauerhaft zu hohe Blutzuckerwerte schwächen die Widerstandskraft des Zahnhalteapparats und machen ihn anfälliger für Infektionen und Entzündungen; umgekehrt kann eine Parodontitis den Stoffwechsel negativ beeinflussen. Darauf machen die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie (DG PARO) und die Deutsche Diabetes-Hilfe (diabetesDE) zum Europäischen Tag der Parodontologie am 12. Mai aufmerksam.

„Wie bedeutend heute beide Krankheitsbilder und deren Zusammenwirken bei parodontalen Behandlungen sind, zeigen aktuelle Erhebungen: In Deutschland leben elf Millionen Menschen mit Erkrankungen des Zahnhalteapparats“, führt die Präsidentin der DG PARO, Prof. Bettina Dannewitz, aus.

„Gerade wenn Zahnärzte andere Ursachen wie eine unzureichende Mundhygiene ausschließen können, sollten sie betroffenen Patienten eine Diabetesdiagnostik beim Hausarzt zu empfehlen“, erklärt Prof. Dr. med. Thomas Haak, Vorstandsmitglied von diabetesDE und Chefarzt am Diabetes Zentrum Mergentheim. 

 

 

Aufklärungskampagne der DG PARO zu Wechselwirkungen von Parodontitis und Diabetes

Unter www.parounddiabetes.dgparo.de informiert die DG PARO seit einem Monat die breite Öffentlichkeit über die enge Verzahnung von Diabetes und Parodontitis. Auf der neu erstellten Webseite stehen umfangreiche Materialien wie interaktive Selbsttests, Poster, Videos und Ratgeber zur Verfügung. Fachärzte können diese Materialien auch direkt bestellen und an Betroffene oder Risikopatienten weitergeben, um so auf die Gefahren der beiden Erkrankungen und ihrer Wechselwirkung aufmerksam zu machen. „Patienten sollten darauf hingewiesen werden, dass eine gründliche orale Untersuchung – einschließlich einer parodontalen Befunderhebung – einen Teil ihres Diabetesmanagements darstellt und mindestens einmal jährlich durchgeführt werden sollte“, teilt DG PARO-Präsidentin Prof. Bettina Dannewitz mit.

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