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"ZahniCampus 2.0 darf man nicht verpassen!"

Der ZahniCampus geht ab 2017 in eine neue Runde. Was ist neu und weshalb sollten Nachwuchszahnärzte die Roadshow nicht verpassen? Wir haben Jan-Philipp Schmidt, Vorsitzender des BdZA und Initiator, gefragt.

"Wir sind der festen Überzeugung, dass die Freiberuflichkeit gar nicht oft genug erklärt und gefördert werden kann", erklärte Jan-Philipp Schmidt, Vorsitzender Bundesverband der zahnmedizinischen Alumni in Deutschland (BdZA). BdZA

Im November 2014 war die ZahniCampus-Roadshow in Greifswald zu Gast. 180 Teilnehmer stellten Fragen zu Berufsstart, Freiberuflichkeit und den unterschiedlichen Möglichkeiten der Berufsausübung. privat
Im Juni 2014 machte die Roadshow im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf halt. 270 Nachwuchszahnärzte holten sich Tipps für ihren Berufseinstieg. BdZA
Fragen wie zum Beispiel "Wer bietet mir Unterstützung bei der Gestaltung meines Berufseinstiegs und der Praxisgründung?" oder "Welche Möglichkeiten gibt es, privates und berufliches in Einklang zu bringen?", stellten 178 Teilnehmer im Juni 2015 am Universitätsklinikum Marburg. BdZA
Im Mai vorigen Jahres informierten sich 60 Zahnmedizinstudenten in Homburg über ihre Perspektiven. BdZA
Ab 2017 ist die bundesweite Uni-Roadshow unter dem Motto "Dein Weg in die Freiberuflichkeit" wieder unterwegs. BdZA

zm-online: Herr Schmidt, was erwartet die Teilnehmer zur neuen ZahniCampus Roadshow?

Jan-Philipp Schmidt: Die ZahniCampus Roadshow 2.0 ist die konsequente Weiterentwicklung unseres ersten Besuchsdurchgangs an den Zahnkliniken in Deutschland. Schon beim ersten Durchlauf der Roadshow haben wir eine Reichweite von etwa 44 Prozent bei den Zahnmedizinstudierenden an 24 von 30 Fakultäten erzielt. Dies entspricht mehr als 4.300 persönlichen Vorort-Kontakten. Im neuen Durchgang 2017/2018 möchten wir den angehenden Kolleginnen und Kollegen noch mehr nützliche Informationen zum Studium und vor allem zum Berufseinstieg bieten. Hier können wir von den inzwischen hervorragenden Kontakten zu den regionalen Kammern und KZVen profitieren und für unsere Seminare vor Ort auf noch mehr Unterstützung aus der etablierten Standespolitik bauen.

Was ist ab 2017 neu?

Neu ist, dass der BdZA alle seine Kooperationen für die ZahniCampus Roadshow 2.0 bündeln wird. Wir möchten mit den Premium-Partnern bestmögliche Informationen und Angebote für die jungen Zahnmediziner erarbeiten und wir sind der Ansicht, dass dies nur funktioniert, wenn man die Bemühungen fokussiert. Wo wir also bislang bei unseren unterschiedlichen Projekten und Aktionen mit verschiedenen Partnern zusammengearbeitet haben, wird es künftig nur branchenexklusive Lösungen geben. Hier haben wir uns den Deutschen Zahnärztetag als Vorbild genommen - dort hat sich dieses Vorgehen bereits seit Jahren bestens bewährt.

Warum ist es aus Ihrer Sicht wichtig, dass Berufspolitik, Industrie und junge Zahnärzte eng kooperieren?

Das Zusammenspiel von (jungen) Zahnmedizinern, Berufspolitik und der Dentalindustrie spiegelt doch die Realität unseres Arbeitsalltags wider - hier sollten so früh wie möglich Kontakte geknüpft werden, um das Miteinander harmonisch zu gestalten. Schließlich sitzen wir allem im selben Boot und sind an einer florierenden Dentalwelt, innovativen Produkten und einer tollen Zahnmedizin zum Wohle unserer Patienten interessiert. Ohne entsprechende Kooperation auf Augenhöhe geht es nicht.

Das Motto in 2017/2018 ist auch wieder "Dein Weg in die Freiberuflichkeit". Warum?

Wir sind der festen Überzeugung, dass die Freiberuflichkeit gar nicht oft genug erklärt und gefördert werden kann und bleiben daher bei unserem Leitgedanken für die Roadshow. In Zeiten, in denen sich unser Berufsstand mit immer mehr bürokratischen Hürden und Fremdbestimmung durch die Politik konfrontiert sieht, müssen wir allen angehenden Zahnärztinnen und Zahnärzten vor Augen halten, wie zerbrechlich eigentlich die freiberufliche Berufsausübung ist. Staatsmedizin oder der Fremdbesitz von Praxen kann nicht die Zukunft unseres Berufsstandes in Deutschland sein.

Ein Blick auf andere Gesundheitssysteme in Europa, die weit weniger effizient und komfortabel für die Patienten sind, zeigt uns auf erschreckende Weise, dass nur unter größten Anstrengungen der nachwachsenden Zahnärztegenerationen die freie Berufsausübung bewahrt werden kann. Kammern und KZVen benötigen weiterhin dringend Nachwuchs und auch hierfür werben wir im Rahmen der ZahniCampus Roadshow 2017/2018.

Was treibt die Nachwuchszahnärzte um?

Genau das versuchen wir ja mit unseren persönlichen Kontakten stets aufs Neue zu ergründen - es zeichnet sich aber bereits aus der Nachwuchsarbeit der vergangenen Jahre ab, dass die jungen Kolleginnen und Kollegen eine hohe Leistungsbereitschaft im Hinblick auf die Versorgung ihrer Patienten haben, aber von der Vielzahl an Möglichkeiten der Berufsausübung und Spezialisierung manchmal überfordert sind.

Der Schritt zu einer eigenen Praxis ist für die meisten durchaus interessant, aber das wirtschaftliche Risiko scheuen doch inzwischen viele Kolleginnen und Kollegen oder gehen es erst zu einem deutlich späteren Zeitpunkt während des Berufslebens ein. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf treibt selbstverständlich junge Zahnmediziner ebenfalls verstärkt um.  

Weshalb sollten Zahnmedizinstudenten die Roadshow nicht verpassen? 

Kann man die ZahniCampus Roadshow überhaupt verpassen, wenn man im klinischen Studienabschnitt ist? Wo hat man ansonsten die Möglichkeit, an einem Tag direkt in der „eigenen“ Zahnklinik mit BdZM, BdZA und den Kammer-/KZV-Vertretern in Kontakt zu kommen und alle Fragen zum Übergang vom Studium ins Berufsleben stellen zu können?! In unseren Seminaren mit Kammerpräsidenten oder KZV-Vorsitzenden kollegial zu diskutieren?!

Unsere Premium-Partner werden ebenfalls wieder viele spannende und informative Aktionen und Produkte vorstellen - außerdem erhält jeder Zahnmedizinstudent schon mal eine kostenfreie zm. Und wem diese Argumente noch nicht reicht: Ein iPad und viele weitere hochwertige Sachpreise gibt es natürlich auch wieder an jeder Uni zu gewinnen.

Unter dem Motto „Dein Weg in die Freiberuflichkeit!“ ist der ZahniCampus 2.0 ab 2017 wieder zwei Jahre lang an allen 30 Zahnkliniken in Deutschland unterwegs. Nachwuchszahnärzte sollen erneut die Möglichkeit haben, im direkten Austausch mit Vertretern vom Bundesverband der Zahnmedizinstudenten (BdZM), Bundesverband der zahnmedizinischen Alumni (BdZA) und den Körperschaften alle Fragen zum Übergang vom Studium ins Berufsleben zu stellen. Die genauen Termine werden noch bekannt gegeben.

Die Fragen stellte Daniela Goldscheck.

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