Neuausrichtung

BdZA verstärkt sein Engagement für angestellte Zahnärzte

Der Bundesverband der zahnmedizinischen Alumni in Deutschland e.V. (BdZA) will sich verstärkt für die Interessen der angestellten Zahnärzte einsetzen, denn ihre freie Berufsausübung sei aufgrund der zunehmenden Fremdkapitalisierung bedroht.

Seit seiner Gründung 2009 setzt sich der BdZA für die Belange der jungen Zahnmedizin ein. Die Förderung der Freiberuflichkeit stand immer im Fokus - daran soll sich dem Verband zufolge nichts ändern, doch mit der sich drastisch verändernden Versorgungslandschaft kämen neue Herausforderungen auf den BdZA zu - und damit eine neue inhaltliche Ausrichtung. BdZA

Zwischen 18 und 22 Prozent aller Zahnmediziner praktizierten 2016 im Angestelltenverhältnis - ein Trend, der sich in den kommenden Jahren voraussichtlich noch verstärken wird, prognostiziert der Verband der zahnmedizinischen Alumni.

Gleichzeitig sei eine zunehmende Fremdkapitalisierung der ambulanten Versorgungslandschaft zu beobachten. Gerade in dem hieraus resultierenden Rendite-Druck sieht der BdZA eine konkrete Gefahr für die freie Berufsausübung angestellter Zahnmediziner. "Auf Erfahrung und Wissen sollte immer auch die Bereitschaft folgen, Verantwortung zu übernehmen, und so wird sich der Verband künftig intensiv diesem sehr realen Szenario widmen", heißt es in der aktuellen Mitteilung des BdZA.

"Die freie Berufsausübung wird auch von der Arbeitsplatzgestaltung angestellter Zahnmediziner abhängen"

"Wir sind überzeugt, dass die freie Berufsausübung im bundesweiten Kontext in den kommenden Jahren auch von der Arbeitsplatzgestaltung angestellter Zahnmediziner abhängen wird", betont Dr. Art Timmermeister, zweiter BdZA-Vorsitzender.

In der Konsequenz habe der Verband beschlossen, sich der Herausforderung zu stellen und sich mit seinen Ressourcen für die Interessen der angestellten Zahnmediziner in Deutschland einzusetzen.

"Definitiv benötigen die Interessen junger, angestellt und selbstständig tätiger Kollegen mehr Aufmerksamkeit seitens der Politik."

Trotz der bedrohlichen Entwicklung dürfe man aber nicht in Aktionismus verfallen, betont der Verbandsvorsitzende ZA Ingmar Dobberstein: "Wir werden die Situation mit unseren jungen Kollegen erfassen und analysieren und gemeinsam mit unseren Partnern aus der Standespolitik diskutieren. Definitiv benötigen die Interessen junger, angestellt und selbstständig tätiger Kollegen mehr Aufmerksamkeit seitens der Politik."

Im Rahmen seiner Mitgliederversammlung auf dem Dentalsummer Ende Juni will der BdZA den die Neuausrichtung des Verbandes diskutieren, mit dem Ziel, aus den gewonnenen Erkenntnissen zielgerichtete Lösungsansätze zu entwickeln.

"Rendite um jeden Preis? Nicht mit dem BdZA!"

Der gegenwärtige Wandel des Berufsbildes Zahnmedizin, insbesondere für angestellte Zahnärzte, habe einen Handlungsbedarf erzeugt: "Im Fokus stehen dabei die Freiberuflichkeit, die Interessen aller berufstätigen Kollegenund die positive Entwicklung der Zahnmedizin."

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