Bundesregierung antwortet auf Anfrage der Linken

Patienten müssen für Zuzahlungen tiefer in die Tasche greifen

Die Zuzahlungen von gesetzlich Krankenversicherten sind in den letzten zwei Jahren um mehr als acht Prozent gestiegen. Am stärksten war die Belastung bei Heil- und Hilfsmitteln, der größte Posten waren Medikamente und Verbandsmaterial.

Achim Kessler, MdB Die Linke und Mitglied im Bundestags-Gesundheitsausschuss, hatte eine Abschaffung der Zuzahlung gefordert, weil sie diejenigen bestrafe, die krank sind und einer ärztlichen Verordnung Folge leisten. Adobe Stock_kelifamily

Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion die Linke hervor, über die diverse Medien berichten.

Die Zuzahlungen der GKV-Patienten in Deutschland sind demnach von 2016 bis 2018 um 8,8 Prozent gestiegen. Mit insgesamt 4,21 Milliarden Euro mussten die Patienten 2018 108 Millionen Euro mehr selbst aufbringen als im Vorjahr, und 342 Millionen Euro mehr als 2016. Am stärksten erhöhten sich den Medienberichten zufolge die Belastung bei Heil- und Hilfsmitteln. Hier stiegen die Zuzahlungen in zwei Jahren um knapp 18,4 Prozent.

Den größten Posten stellten für die Versicherten Medikamente und Verbandsmaterial dar. Die Zuzahlungen in diesem Bereich stiegen im Vergleich zu 2017 um 2,5 Prozent auf 2,25 Milliarden Euro. Zu Behandlungen im Krankenhaus haben GKV-Patienten 694 Millionen Euro aufgewendet, das sind 0,6, Prozent mehr als 2017. Bei Heil- und Hilfsmitteln gab es eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr um 5,3 Prozent, das sind 934 Millionen Euro.

Laut Ministerium hätte ein kompletter Wegfall der Zuzahlungen Mehrausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung zur Folge. Dies entspräche einer Erhöhung des durchschnittlichen Zusatzbeitrags von rund 0,3 Punkten. Im vergangenen Jahr hätten 5,4 Millionen Versicherte von Entlastungsregelungen beim Zusatzbeitrag profitiert.

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