Politik

SPD unterstützt Versorgungskonzept gegen Babykaries

In Mecklenburg-Vorpommern unterstützt die SPD das von BZÄK und KZBV erarbeitete Versorgungskonzept zur Vermeidung frühkindlicher Karies. Der gesundheitspolitische Sprecher erklärte, man wolle eine "umfassende, aufeinander abgestimmte Prävention von Geburt an".

Birgit Hesse (SPD), Landesgesundheitsministerin in Mecklenburg-Vorpommern, hat angekündigt, das Thema in Kinderzahngesundheit auf die Tagesordnung der nächsten Gesundheitsministerkonferenz zu setzen. st-fotograf - Fotolia

„Das Land wird die Kindergesundheitsziele weiter umsetzen. Eine bessere Zahngesundheit bildet dabei einen Schwerpunkt, damit noch weniger Kinder in Mecklenburg-Vorpommern an Karies erkranken", erklärte der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Julian Barlen, im Anschluss an eine Sozialausschusssitzung, in der das Thema Kinderzahngesundheit im Mittelpunkt der Diskussion gestanden hatte.

"Deshalb brauchen wir eine umfassende, aufeinander abgestimmte Prävention von Geburt an", so Barlen weiter. Dazu müsse das gesamte Umfeld bestehend aus Familie, Krippe, Kita, Schule konsequent für Themen wie etwa gute Ernährung, tägliches und richtiges Zähneputzen und regelmäßige Zahnarztbesuche sensibilisiert werden.

Kinderzahngesundheit wird Tagesordnungspunkt  auf der Gesundheitsministerkonferenz

Generell begrüße er die aktuelle Diskussion zwischen Krankenkassen und Leistungserbringern im Gemeinsamen Bundesausschuss über die Aufnahme von Zahnvorsorgeuntersuchungen in das gelbe Kinder-Untersuchungsheft.

Besonders vor dem Hintergrund, dass BZÄK und KZBV Anfang Februar ein Konzept zur zahnmedizinischen Prävention bei Kleinkindern vorgelegt hätten, freue er sich, dass Landesgesundheitsministerin Birgit Hesse (SPD) angekündigt habe, das Thema in der nächsten Gesundheitsministerkonferenz auf die Tagesordnung zu setzen. Barlen: "Gesunde Zähne bei unseren Kleinsten brauchen von Anfang an die Unterstützung aller Beteiligten."