Verband der Zahnärztinnen

Zahnärztinnen fordern gesicherte Plätze für Zahnärztinnen in den Gremien

Der Freie Verband Deutscher Zahnärzte (FVDZ) will den standespolitischen Nachwuchs "gemeinsam aktiv fördern". Dem Verband der Zahnärztinnen (VdZÄ) geht das nicht weit genug: Er kritisiert den Beschluss wegen seiner "Halbherzigkeit".

"Wir fordern BZÄK und KZBV auf: Sagen Sie Ja zu diesem Konzept und zur ‚Übergangsquote’, damit wir endlich mit der Umsetzung und der repräsentativen Gestaltung unserer Interessenvertretung beginnen können!" Dr. Anke Klas, Präsidentin des Verbandes der Zahnärztinnen, fordert mehr Mut zur repräsentativen Besetzung der standspolitischen Gremien. Regnery Hillesheim/Eifel

Der FVDZ hatte auf seiner Hauptversammlung in Lübeck in einem Antrags gefordert, "den standespolitischen Nachwuchs gemeinsam aktiv zu fördern": Der zahnärztliche Berufsstand müsse "geschlechts- und generationenübergreifend die Rahmenbedingungen für die Ausübung des Berufes" gestalten. 

Der Freie Verband Deutscher Zahnärzte (FVDZ) hat auf der Eröffnung der Hauptversammlung in Lübeck ein klares Zeichen gesetzt und von Fremdinvestoren betriebenen MVZ die Rote Karte gezeigt.

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Dieses Ziel teilt der VdZÄ, will aber mehr: "Fördern reicht nicht", sagt VdZÄ-Präsidentin Dr. Anke Klas, "wenn nicht zugleich gefordert wird, dass die Förderung auch Folgen hat für die aktive Mitarbeit in der standespolitischen Arbeit für die Kolleginnen und Kollegen. Das heißt: gesicherte Plätze für Zahnärztinnen und die junge Berufsgeneration in den entscheidenden Gremien der Selbstverwaltung und Berufsverbände."

Gesicherte Plätze für Zahnärztinnen und die neue Generation

Kritisiert wird der Beschluss der FVDZ Hauptversammlung vor allem wegen seiner Halbherzigkeit: "Wir hätten uns von Vorstand und Delegierten mehr Mut gewünscht, nicht nur allgemeingültige Forderungen zu erheben, denen vermutlich jeder Zahnarzt und jede Zahnärztin zwischen Flensburg und Garmisch zustimmen kann – sofern man sich nicht sichtbare Konsequenzen wünscht!", sagt Klas.

Der Verband der Zahnärztinnen (VdZÄ) will das Thema Übergangsquote bei den Versammlungen im Rahmen des Deutschen Zahnärztetages auf die Tagesordnung setzen lassen. Die Aufforderung dazu geht an BZÄK und KZBV.

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"Es wäre ein gutes Signal an die Kolleginnen und die junge Berufsgeneration gewesen, wenn der Vorstand nicht nur selbstverständliche Anträge unterstützt hätte, sondern auch solche, die die eigene Verbandsführung betreffen", so der VdZÄ. Unter seinen elf Vorstandsmitgliedern befinde sich lediglich eine einzige Kollegin, und auch die jungen Kolleginnen und Kollegen seien nicht repräsentativ sichtbar.

VdZÄ will Übergangsquote für Standespolitik durchsetzen

"Wir hoffen", verdeutlicht Klas, "dass wir im November in Frankfurt bei den großen Versammlungen anlässlich des Deutschen Zahnärztetages erleben können, dass unsere gewählten Standesvertreter bei Kammern, KZVen, BZÄK und KZBV mehr Mut und Weitsicht aufbringen. Dass das Thema Gleichstellung und, wie wir seitens des VdZÄ als moderate Zwischenlösung vorschlagen, eine ‚Übergangsquote’ überfällig ist, zeigen Wirtschaft, Gesellschaft und Politik auch außerhalb der Zahnmedizin sehr eindrucksvoll."

Der Beschluss zur Übergangsquote müsse nun in Kürze in Frankfurt fallen, damit "die Kolleginnen und die junge Zahnärztegeneration entsprechend trainiert und die notwendigen Strukturen optimiert werden können", so der VdZÄ.

"Die gläserne Wand muss weg!"

"Die gläserne Wand muss weg – unsere freiberufliche Zukunft braucht gerade jetzt Ideen, Motivation und Erfahrung aller Generationen, der Zahnärztinnen und Zahnärzte, der Wissenschaft und der Praxis – und das Zusammenrücken, um uns gegen infiltrierende Angriffe zu wehren", sagt Klas. "Wir fordern BZÄK und KZBV auf: Sagen Sie Ja zu diesem Konzept und zur ‚Übergangsquote’, damit wir endlich mit der Umsetzung und der repräsentativen Gestaltung unserer Interessenvertretung beginnen können!"

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