Council of European Dentists

"Zahnbehandlungen sollten auch in Corona-Zeiten nicht aufgeschoben werden!"

Der Council of European Dentists (CED) spricht sich dafür aus, die zahnärztliche Versorgung während der Pandemie kontinuerlich aufrechtzuerhalten und auch präventive Behandlungen durchzuführen.

Die Zahnpflege, die nicht nur dringende und unerlässliche Zahnbehandlungen, sondern auch präventive und konservative Leistungen umfasst, sollte als wesentliche Gesundheitsfürsorge betrachtet und nicht bis zum Ende der COVID-19-Pandemie aufgeschoben werden, fordert der CED. Adobe Stock_Atlantis

Die COVID-19-Pandemie hatte unmittelbare Auswirkungen auf die Zahnmedizin im 2020. Mit Beginn der Krise im öffentlichen Gesundheitswesen hatten die Regierungen in Europa eine Reihe von Maßnahmen eingeführt, um das Virusgeschehen einzudämmen, darunter lokale und nationale Lockdowns, Hausarrest, Quarantäne, Ausgangssperren und Reisebeschränkungen. In ganz Europa wurde die zahnmedizinische Versorgung erheblich eingeschränkt, da den meisten Praxen empfohlen oder vorgeschrieben wurde, nur zahnärztliche Notfallbehandlungen durchzuführen.

Zahnmedizinische Behandlungen sind auch in Corona-Zeiten sicher

Aufgrund des jüngsten Anstiegs der Fallzahlen in ganz Europa und der zunehmenden Belege für die Sicherheit der zahnärztlichen Versorgung rät der Council of European Dentists (CED), die zahnärztliche Versorgung während der Pandemie kontinuerlich aufrechtzuerhalten.

Die Evidenz zeige, dass zahnmedizinische Behandlungen für Patienten, die zahnärztlichen Teams und die Zahnärzte selbst auch in Corona-Zeiten sicher sind. Zum Schutz des zahnärztlichen Personals und der Patienten setze die Zahnärzteschaft wirksame persönliche Schutzausrüstungen ein und befolge entsprechende Protokolle. "Die Sicherheit der Patienten ist eines der wichtigsten Ziele des Berufsstandes", hebt der CED in dem Zusammenhang hervor.

Zahnpflege als wesentliche Gesundheitsfürsorge

Doch obwohl die zahnärztlichen Teams die bestehenden und neuen Richtlinien einhalten, könnten fehlende klare Empfehlungen und wissenschaftliche Daten laut CED dazu führen, dass die Mund- und Allgemeingesundheit der Europäer auf der Strecke bleibt. "Die Zahnpflege, die nicht nur dringende und unerlässliche Zahnbehandlungen, sondern auch präventive und konservative Leistungen umfasst, sollte als wesentliche Gesundheitsfürsorge betrachtet und nicht bis zum Ende der COVID-19-Pandemie aufgeschoben werden", fordert der CED.

Auch die Zahnärzte stehen an vorderster Front

"Die europäischen Zahnärzte standen immer für eine zeitgemäße, sichere und qualitativ hochwertige Mundpflege und sind dafür eingetreten, die mit der Mundpflege verbundenen Risiken zu minimieren", verdeutlicht CED-Präsident Dr. Marco Landi. "Seit Beginn der Pandemie stehen Zahnärzte zusammen mit anderen Angehörigen der Gesundheitsberufe an vorderster Front, um eine sichere Behandlung zu gewährleisten, während sie gleichzeitig dem Wohlergehen ihrer Patienten verpflichtet bleiben und trotz der Umstände weiterhin die gewohnte verantwortungsbewusste Pflege leisten sollten."

Der Council of European Dentists (CED) vertritt über 33 nationale Zahnärzteverbände und -kammern in 31 europäischen Ländern mehr als 340.000 Zahnärzte in ganz Europa. Der CED wurde 1961 gegründet, um die Europäische Kommission in Fragen des zahnärztlichen Berufs zu beraten. Sein Ziel ist, hohe Standards in der Mundgesundheit und Zahnmedizin mit einer effektiven, auf Patientensicherheit ausgerichteten Berufsausübung zu fördern und zum Schutz der öffentlichen Gesundheit beizutragen.

Das neu identifizierte Coronavirus SARS-CoV-2 verursacht die "Corona virus disease 2019" (Covid-19) und ist Auslöser der COVID-19-Pandemie.

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