Existenzgründung

Jede zweite Zahnarztpraxis leitet eine Frau

Thema Existenzgründung: Im Osten sind die Frauen führend, in der gesamten Republik wird inzwischen jede zweite Zahnarztpraxis von einer Chefin geleitet. Das zeigen Zahlen der Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank‎).

Der Anteil der Frauen, die eine eigene Praxis gründen, steigt - vor allem in Ostdeutschland. Adobe Stock_Krakenimages.com

Zwei Trends fallen bei den apoBank-Zahlen ins Auge: Zum einen steigt das Investitionsvolumen den Praxisgründungen mit mehr als eine halbe Million weiter an. So wurden im Jahr 2018 im Durchschnitt rund 522.000 Euro in die Gründung einer Zahnarztpraxis investiert. Im Jahr 2012 waren es noch knapp 200.000 Euro weniger, nämlich rund 338.000 Euro. Dabei geben Zahnärzte im Schnitt knapp 60.000 Euro mehr aus als Zahnärztinnen. Sie kaufen meist größere Praxen als die Kolleginnen.

Das Investitionsvolumen bei der Praxisgründung steigt. | apo-Bank 2018

Aber, und das ist der zweite Trend, Frauen sind im Bundesdurchschnitt inzwischen für die knappe Hälfte der Gründungen verantwortlich - im Osten sind sie mit 63 Prozent sogar die Mehrheit. Das liegt zum Teil auch daran, dass es hier weniger große Gemeinschaftspraxen mit Angestellten gibt und daher die eigene Niederlassung wenig Alternativen kennt.

Jeder zweite Praxis hat eine Chefin

So wird jede zweite niedergelassene Praxis heute von einer Zahnärztin geleitet. Hier zeigt sich, dass der hohe Frauenanteil von über 60 Prozent im zahnmedizinischen Studium und in angestellten Positionen langsam aber stetig auch in der Selbstständigkeit ankommt.

 

Frauen in Ostdeutschland gehen am häufigsten in die Existenzgründung | apo-Bank 2018


Frauen gründen allerdings mit im Durchschnitt 37 Jahren etwas später als die männlichen Kollegen mit knapp 35 Jahren. Je Dritte ist über 40 wenn sie sich nieder lässt.

Die eigene Praxis bleibt das beliebteste Ziel

Allgemein bleibt die Einzelpraxis als Niederlassung am beliebtesten bei den ZahnärztInnen. Die Neueröffnungen machen dabei aber nur 10 Prozent aus. Die Mehrheit der ExistenzgründerInnen übernimmt eine bestehende Praxis (63 Prozent). 26 Prozent gründen eine Kooperation.

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