Gehältervergleich bei den Gesundheitsberufen

ZFA verdient weiterhin wenig

Ein Medizinproduktberater verdient 58.800 Euro, die Zahnarzthelferin nur 29.600 Euro: Die Jobaussichten im Gesundheitswesen sind super, die Gehaltsunterschiede aber teilweise enorm, meldet StepStone.

Eine ZFA verdient durchschnittlich 29.600 Euro brutto. Adobe Stock_benjaminnolte

Auf Basis von 200.000 Datensätzen ermittelte StepStone die Gehaltsunterschiede zwischen den einzelnen Gesundheitsberufen. Die Ergebnisse: Während ein Medizinproduktberater mit 58.800 Euro sehr gut verdient, muss sich der Medizintechniker bereits mit mehr als 10.000 Euro weniger im Jahr zufrieden geben. Der auf dem Arbeitsmarkt so händeringend gesuchte Altenpfleger bekommt nur ein Jahresgehalt von 37.400 Euro. Zahnarzthelferinnen verdienen mit 29.600 Euro noch weniger.

Während Fachkräfte ohne Managementverantwortung im Durchschnitt 42.200 Euro verdienen, steigt das Gehalt ab der mittleren Managementebene - Teamleitung - laut StepStone um 10.000 Euro pro Jahr an. Wer Bereichsleiter ist, verdient mit 61.000 Euro bereits überdurchschnittlich gut.

Studieren zahlt sich aus

In den Gesundheitsjobs zahlt sich ein akademischer Abschluss somit langfristig aus. Nach einem Studium verdienen Spezialisten in diesem Bereich 62.000 Euro im Jahr. Fachkräfte ohne akademische Ausbildung bekommen jährlich 39.300 Euro - 36 Prozent weniger. Dennoch haben StepStone zufolge nur 18 Prozent der Fachkräfte im Gesundheitswesen studiert.

Eine Lebenserwartung von 83 Jahren bei Frauen und 78 Jahren bei Männern ist mittlerweile der Normalfall. Hinzu kommt die niedrige Geburtenrate von durchschnittlich 1,5 Kindern pro Frau in Deutschland. In Gesundheitsberufen sind die Auswirkungen des demografischen Wandels bereits spürbar. Seit 2012 hat sich die Nachfrage nach Pflegekräften fast verdreifacht. Aber obwohl händeringend Fachkräfte für Gesundheitsberufe gesucht werden, liegt das Durchschnittsgehalt mit 47.500 Euro* deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt für Fachkräfte (59.000 Euro).

*Bei der Analyse der Gesundheitsjobs wurde der Job des Arztes bewusst herausgefiltert.

Mit dem StepStone Fachkräfteatlas wertet die Online-Jobplattform StepStone die Entwicklung der Fachkräftenachfrage in Deutschland seit 2012 auf Basis von rund zwei Millionen Stellenanzeigen monatlich aus.


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