Mundkrebs

Zur Vorsorge gehört der Mund dazu!

Check! Bei der zahnärztlichen Vorsorgeuntersuchung gehören Mundschleimhaut und Zunge dazu - denn eine Früherkennung sichert bei Mundhöhlenkrebs meistens eine gute Heilungsprognose.

Jedes Jahr erkranken mehr als 10.000 Menschen in Deutschland an Mundhöhlenkrebs. Bei der Vorsorge sollte insbesondere auch die Zunge betrachtet werden. Adobe Stock_Andrey Popov

In Deutschland treten jedes Jahr über 10.000 neue Fälle von Mundkrebs auf. Die Mundhöhlenkarzinome können an Zunge, Lippen, Gaumen und Speicheldrüsen vorkommen.

5 Prozent der Tumore entstehen an Kopf und Hals

Weiße Schleimhautveränderungen (Leukoplakie) als nicht näher zu spezifizierende Erkrankung der Mundschleimhaut müssen im Auge behalten werden, um als eventuelle Vorstufe nicht in die Entwicklung zu einem bösartigen Tumor überzugehen.

Aufbau der Mundhöhle | Quelle: Deutsche Krebshilfe - Patientenleitlinie Mundhöhlenkrebs

Zu den bekanntesten Risikofaktoren gehören neben dem Rauchen (6-fach höheres Risiko) in Kombination mit Alkoholkonsum (Verdopplungsindikator) auch eine schlechte Mundhygiene sowie virale Infekte, das Tragen des HP-Virus und der Mangel an Vitamin A und C sowie der Spurenelemente Zink, Selen und Eisen.

Auch durch mechanische Einwirkungen von spitzen Zahnkanten oder Prothesenrändern können Gewebeschäden und -entartungen entstehen. Wer im Beruf mit giftigen Stoffen wie etwa Lacken oder Asbest zu tun hat, hat ebenfalls ein erhöhtes Risiko. Männer sind insgesamt dreimal häufiger betroffen als Frauen, wobei Zungentumore öfter bei Frauen auftreten.  Zur Abklärung wird eine Gewebeprobe genommen.

 

 

Vorsorgeuntersuchung

Im Sinne der Krebsvorsorge sollten auch die die Zunge mit Zungenrand, Gaumen, Ober- und Unterlippe wie auch die Mandeln betrachtet werden. Für eine präzise Diagnose kann eine zügige Überweisung zum MGK-Spezialisten helfen.

Die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde bietet Hilfe

Zahnärzte können sich an die Mundschleimhautberatungen der DGZMK bieten, indem sie ein oder mehrere Fotos vom Befund des Patienten dort per E-Mail einreichen, die dann von Experten begutachtet und mit ersten Hinweisen für eine mögliche Therapie zurückgeschickt werden. 


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