Die Nadelstichverletzung

Risiko-Folgen – und ihre Vermeidung

Wie oft hat der Zahnarzt täglich die Spritze in der Hand. Wie oft bereitet die Helferin die Injektion vor. Wie oft wird die verwendete Nadel entsorgt? Sach- und fachgerecht, so dass für Zahnarzt, Patient und Personal keine Risiken entstehen, sich an einer durch kontaminiertes Blut verunreinigten Injektionsnadel zu verletzten.

Diese Fälle treten – sagen wir mal eine niedrige Hausnummer „20 Mal“ täglich auf, das macht bei zirka 220 Behandlungstagen im Jahr (Urlaub muss sein!) 440 Gefahrensituationen pro Zahnarzt, mal etwa 60 000 praktizierende Zahnärzte in Deutschland ergibt 26 400 000!

Diese gigantische Zahl ist nur mit niedrig angesetzten Zahlen errechnet, zeigt aber, welche Brisanz in der Thematik liegt. Aus diesem Grunde haben wir für diese Ausgabe ein Schwerpunktheft zusammengestellt, das in vier Beiträgen die fachlichen sowie berufs- und arbeitsrechtlichen Punkte behandelt. Zusätzlich werden Tipps gegeben, damit die Nadelstichverletzung – mit all ihren möglichen Folgen– auch in Ihrer Praxis nie wieder vorkommen wird.

So schreibt Dr. Rudolf Hilger, Düsseldorf, Allgemeines zum Thema Nadelstichverletzung und ihrer Vermeidung. Privatdozent Dr. Nenad Kralj, Wuppertal, stellt die epidemiologische Seite dieses „Praxisunfalls“ vor und geht auf die Folgen ein. Werner Schell, Neuss, repetiert die Vorschriften zur Unfallverhütung und erklärt Wichtiges zum Schadensersatz, den der Praxisinhaber im Falle „X“ aufbringen muss. Dr. Dieter Buhtz, Berlin, ist Mitglied des Ausschusses für Zahnärztliche Berufsausübung der Bundeszahnärztekammer und beleuchtet das Problem mit den Augen des Berufsstandes.

Melden Sie sich hier zum zm-Newsletter des Magazins an

Die aktuellen Nachrichten direkt in Ihren Posteingang

zm Heft-Newsletter


Sie interessieren sich für einen unserer anderen Newsletter?
Hier geht zu den Anmeldungen zm Online-Newsletter und zm starter-Newsletter.