Unabhängige Patientenberatung Deutschland

Beratung soll zum 8. Dezember eingestellt werden

pr
Die Hotline der UPD e soll ab dem 8. Dezember abgeschaltet werden. Offenbar gibt es einen (noch nicht unterschriebenen) Abwicklungsvertrag zwischen dem GKV-Spitzenverband, der UPD gGmbH und Savartis.

Nach Informationen aus der Presse soll die Beratungstätigkeit der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) schon früher als bisher bekannt eingestellt werden. Wie das Deutsche Ärzteblatt berichtet, soll die Beratungshotline bereits zum 8. Dezember abgeschaltet werden. Das Blatt bezieht sich auf einen Abwicklungsvertrag zwischen dem GKV-Spitzenverband, der UPD gGmbH und Savartis. Der Vertrag sei aber noch nicht unterschrieben, hieß es. Die Vor-Ort-Beratungsstellen sollen aber noch theoretisch bis Ende Dezember erhalten bleiben. Da diese aber auch ausgeräumt werden müssten, sei davon auszugehen, dass auch in den Beratungsstellen bereits vor Ende Dezember nicht mehr beraten wird. Auch der Internetauftritt der UPD solle im Dezember abgeschaltet werden. Offiziell von UPD und dem GKV-Spitzenverband sei das aber noch nicht bestätigt.

UPD-Geschäftsführer Thorben Krumwiede hatte dem Ärzteblatt gegenüber erklärt, dass die Abstimmungen noch nicht abgeschlossen sind und dass geplant ist, dass die UPD im Laufe des Dezembers ihre Beratungsangebote nach und nach einstellen wird.

Patientenvertreter haben heute einen Termin mit dem BMG

Unterdessen meldet der Tagesspiegel, dass heute die Patientenvertreter erstmals zu einem Online-Austausch mit dem Bundesgesundheitsministerium (BMG) zusammenkommen. Neben der BAG Selbsthilfe würden auch die Sozialverbände VdK und SoVD sowie der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) daran teilnehmen. Die Verbände hatten mehrfach zuvor herausgestellt, dass sie sich an einer UPD unter der Ägide des GKV-Spitzenverbandes nicht beteiligen. Solange der GKV-Spitzenverband Einfluss auf die Beratungsinhalte, die Leitung und auf die Finanzen der UPD habe, sei die Unabhängigkeit der Beratung nicht gewährleistet. Man wolle jetzt in Erfahrung bringen, welches Gesamtkonzept das BMG mit der UPD überhaupt verfolgt – und was aus der versprochenen Unabhängigkeit der Patientenberatung werden soll, zitierte der Tagesspiegel Background den Geschäftsführer der BAG-Selbsthilfe, Dr. Martin Danner.

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