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Antrag im Bundestag

Grünen wollen Versorgung von Frauen und Mädchen mit Behinderung verbessern

sth
Politik
Die medizinische Versorgung von Frauen und Mädchen mit Behinderungen ist aus Sicht der Grünen mangelhaft. Unter anderem müssten bauliche und kommunikative Barrieren abgebaut werden, fordert die Partei.

Defizite sehen die Grünen insbesondere in der gynäkologischen, reproduktiven, geburtshilflichen und geschlechterspezifischen Gesundheitsversorgung. Die mangelnde bauliche und technische Barrierefreiheit in Arztpraxen sei hier genauso als Problem zu nennen wie die fehlende barrierefreie Kommunikation oder die unzureichende Berücksichtigung behinderungsbedingter Bedarfe im Vergütungssystem.

„Frauen und Mädchen mit Behinderungen sind dadurch deutlich seltener an die Regelversorgung angebunden und häufiger von gesundheitlichen Risiken, Fremdbestimmung und Versorgungslücken betroffen“, heißt es in einem Antrag der Grünen-Fraktion im Bundestag.

Aufklärung: Zielgruppengerechte Beratungsangebote fehlen

Die Selbstbestimmung der Patientinnen müsse gestärkt werden, fordern die Abgeordneten in dem Antrag. „Medizinische Behandlungen setzen eine informierte, verständliche und freiwillige Einwilligung voraus. Dies erfordert barrierefreie Aufklärung, Kommunikation und Informationsmaterialien als grundlegende Voraussetzung."

Studien wiesen darauf hin, dass Frauen mit Behinderungen einem erhöhten Risiko ausgesetzt seien, über Eingriffe in ihre reproduktive Selbstbestimmung nicht hinreichend informiert zu werden oder entsprechenden Maßnahmen freiwillig zuzustimmen. Dies betreffe die Themen Verhütung oder auch Sterilisation. „Gleichzeitig bestehen weiterhin erhebliche Defizite bei niedrigschwelligen und barrierefreien Beratungsangeboten zu selbstbestimmter Sexualität, Familienplanung und Kinderwunsch“, führt der Antrag an.

Patientinnen mit Behinderung: Gesprochen wird mit Dritten

Auch das ein Kritikpunkt der Grünen im Bundestag: Patientinnen mit Behinderungen berichteten häufig, dass in medizinischen Kontexten nicht direkt mit ihnen, sondern vorrangig mit Assistenzpersonen, Angehörigen oder Betreuungspersonen kommuniziert werde. Auch das stellt nach Ansicht der Grünen eine Barriere für eine gleichberechtigte gesundheitliche Versorgung dar.

Um die Situation für die betroffenen Mädchen und Frauen zu verbessern, fordern die Grünen die Bundesregierung auf, Barrierefreiheit in der gesundheitlichen Regelversorgung verbindlich zu verankern und die gynäkologische Versorgung gezielt inklusiv ausbauen. Zudem müssten Vergütungsstrukturen bedarfsgerecht weiterentwickelt werden, um dem erhöhten Zeit-, Personal- und Koordinationsaufwand bei der Behandlung von Patientinnen mit Behinderungen gerecht zu werden.

Die medizinische Versorgung von Frauen und Mädchen mit Behinderungen ist aus Sicht der Grünen mangelhaft. Unter anderem müssten bauliche und kommunikative Barrieren abgebaut werden, fordert die Partei.

Defizite sehen die Grünen insbesondere in der gynäkologischen, reproduktiven, geburtshilflichen und geschlechterspezifischen Gesundheitsversorgung. Die mangelnde bauliche und technische Barrierefreiheit in Arztpraxen sei hier genauso als Problem zu nennen wie die fehlende barrierefreie Kommunikation oder die unzureichende Berücksichtigung behinderungsbedingter Bedarfe im Vergütungssystem.

„Frauen und Mädchen mit Behinderungen sind dadurch deutlich seltener an die Regelversorgung angebunden und häufiger von gesundheitlichen Risiken, Fremdbestimmung und Versorgungslücken betroffen“, heißt es in einem Antrag der Grünen-Fraktion im Bundestag.

Aufklärung: Zielgruppengerechte Beratungsangebote fehlen

Die Selbstbestimmung der Patientinnen müsse gestärkt werden, fordern die Abgeordneten in dem Antrag. „Medizinische Behandlungen setzen eine informierte, verständliche und freiwillige Einwilligung voraus. Dies erfordert barrierefreie Aufklärung, Kommunikation und Informationsmaterialien als grundlegende Voraussetzung."

Studien wiesen darauf hin, dass Frauen mit Behinderungen einem erhöhten Risiko ausgesetzt seien, über Eingriffe in ihre reproduktive Selbstbestimmung nicht hinreichend informiert zu werden oder entsprechenden Maßnahmen freiwillig zuzustimmen. Dies betreffe die Themen Verhütung oder auch Sterilisation. „Gleichzeitig bestehen weiterhin erhebliche Defizite bei niedrigschwelligen und barrierefreien Beratungsangeboten zu selbstbestimmter Sexualität, Familienplanung und Kinderwunsch“, führt der Antrag an.

Patientinnen mit Behinderung: Gesprochen wird mit Dritten

Auch das ein Kritikpunkt der Grünen im Bundestag: Patientinnen mit Behinderungen berichteten häufig, dass in medizinischen Kontexten nicht direkt mit ihnen, sondern vorrangig mit Assistenzpersonen, Angehörigen oder Betreuungspersonen kommuniziert werde. Auch das stellt nach Ansicht der Grünen eine Barriere für eine gleichberechtigte gesundheitliche Versorgung dar.

Um die Situation für die betroffenen Mädchen und Frauen zu verbessern, fordern die Grünen die Bundesregierung auf, Barrierefreiheit in der gesundheitlichen Regelversorgung verbindlich zu verankern und die gynäkologische Versorgung gezielt inklusiv ausbauen. Zudem müssten Vergütungsstrukturen bedarfsgerecht weiterentwickelt werden, um dem erhöhten Zeit-, Personal- und Koordinationsaufwand bei der Behandlung von Patientinnen mit Behinderungen gerecht zu werden.

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