Landleben ist gesünder als das Wohnen in der Stadt
Laut der Umfrage im Auftrag der BARMER schätzen 47 Prozent der Befragten ab 18 Jahren aus ländlichen Regionen ihr Wohnumfeld als sehr gesund ein, während dies nur 27 Prozent der Stadtbewohner tun.
Von Grünflächen bis zur Sicherheit
Dass die Unterschiede zwischen Stadt und Land so deutlich ausfallen, zeigen auch die Gründe für die Einschätzungen: In fast allen befragten Kategorien stuften Menschen auf dem Land das Leben deutlich gesünder ein als Personen in der Stadt. 73 Prozent der Landbewohner hielten die Verfügbarkeit von Grünflächen und Parks in ihrem Umfeld für sehr gesund. Bei Befragten aus städtischen Regionen waren es 45 Prozent.
Beim Thema Nachbarschaftsklima lagen die Ergebnisse bei 52 zu 35 Prozent, bei Bewegungsmöglichkeiten durch Radwege, Sportanlagen und mehr bei 51 zu 36 Prozent und in der Frage zu Sicherheit und Kriminalität vor Ort bei 51 zu 34 Prozent. Große Unterschiede zeigten sich bei der Luftqualität: So schätzten nur 20 Prozent der Stadtbevölkerung die Luftqualität vor Ort als sehr gesund ein - gegenüber 54 Prozent der Befragten in ländlichen Regionen. Keinen signifikanten Unterschied gab es lediglich bei der Nahversorgung mit gesunden Lebensmitteln mit 49 zu 47 Prozent.
Je höher das Einkommen, desto gesünder das Wohnumfeld
Welche Relevanz das Wohnumfeld für die Menschen hat, zeigt sich auch beim Einkommen: Wer es sich leisten kann, zieht in eine gesünder wahrgenommene Umgebung. So sahen sich nur 34 Prozent der Befragten mit einem monatlichen Haushaltsnettoeinkommen unter 3.000 Euro in einem sehr gesunden Wohnumfeld leben, während es unter den Befragten mit mindestens 5.000 Euro Monatseinkommen 46 Prozent waren.
Das Meinungsforschungsinstitut Forsa befragte im Januar und Februar 2026 im Auftrag der BARMER 1.791 Personen ab 18 Jahren in computergestützten Telefoninterviews.





