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Staatliche Zuckerförderung im Schulmilchprogramm bundesweit gestoppt

Nach Kritik: Ende der Kakao-Subvention!

Der Schulmilch-Kakao von Marktführer Landliebe hat einen Zuckergehalt von 8,7 Prozent - fast soviel wie Fanta! "Viele Schulkinder nehmen über die 250-Milliliter-großen-Kakao-Trinkpäckchen somit jeden Tag mehr als sieben Stück Würfelzucker zu sich", rügt foodwatch. Adobe Stock/Photographee.eu
nb/pm
Gesellschaft
Zucker
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Die Förderung gezuckerter Schulmilchprodukte ist bundesweit Geschichte. Mit Nordhein-Westfalen hat nun das letzte Land angekündigt, die Subvention für gesüßten Kakao zum Ende des Schuljahres zu stoppen.

Damit setzen alle Bundesländern, die am Schulmilchprogramm teilnehmen, Steuermittel ausschließlich noch für die Lieferung reiner Trinkmilch und anderer ungesüßter Milchprodukte ein. Im Einklang mit Kinder- und Zahnärzten, Diabetologen und Ernährungswissenschaftlern hatte die Verbraucherschutzorganisation foodwatch genau dies gefordert.

"Ein irres staatliches Übergewichtsförderprogramm ist beendet - es diente allein den Interessen von Landliebe & Co. und ging zulasten der Kindergesundheit", kommentiert foodwatch-Geschäftsführer Martin Rücker den Schritt.

nb/pm

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35 Kilogramm Zucker essen die Deutschen pro Jahr und Kopf – mehr als doppelt so viel wie von der WHO empfohlen. Der Wert bildet jedoch nur den Konsum von Haushaltszucker ab. Hinzu kommt ein steigender Verbrauch von Mono- und Disacchariden, die Lebensmitteln zugesetzt werden – und zunehmend zum Problem werden.

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