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Karl-Häupl-Kongress 2018

Patientenorientiertes Networking in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

  • Zu Diagnostik, Monitoring und Management des Bruxismus sprach Prof. Dr. Ingrid Peroz (Abteilung Zahnärztliche Prothetik, Alterszahnmedizin und Funktionslehre, Charité Berlin). Beim Thema Ätiologie des Bruxismus sei man noch ein gutes Stück vom Ziel entfernt. Man diskutiere heute unter anderem auch genetische Risikofaktoren (Eineiige Zwillinge haben einer Studie zufolge ein höheres gemeinsames Risiko.). Aktuell ist eine Leitlinie zum Bruxismus in Arbeit, deren Erstellung von Peroz koordiniert wird. Mit der Fertigstellung sei aber nicht vor 2019 zu rechnen. Fest steht jedoch bereits, dass sich die Bruxismus-Definition ändern wird. Man sehe Bruxismus heute nicht mehr als Parafunktion und wolle das Phänomen nicht ausschließlich negativ konnotieren. Bruxismus könne in einigen Fällen auch positive Funktionen entfalten (Schlafapnoe, Reflux), deshalb erhalte die Definition einen eher deskriptiven Charakter. Da Bruxismus in der Regel rein symptomatisch behandelt wird, stelle eine prothetische Rekonstruktion zwar eine ästhetische Verbesserung dar, berge aber ein hohes Risiko des technischen Versagens, betonte Peroz. zm/br
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Zahnmedizin
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Der jährlich stattfindende Karl-Häupl-Kongress ist die zentrale Fortbildungsveranstaltung der Zahnärztekammer Nordrhein, ausgerichtet vom kammereigenen Karl-Häupl-Institut. Der diesjährige Kongress stand unter der Überschrift „Patientenorientiertes Networking in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde“.
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