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Mitgliederversammlung des Bundesverbands der Freien Berufe

Romy Ermler ist neue BFB-Vizepräsidentin

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Politik
Die Mitgliedsorganisationen des Berufsverbands der Freien Berufe (BFB) kamen in Berlin zusammen, um aktuelle Entwicklungen einzuordnen, zentrale Herausforderungen für die Freien Berufe zu beraten und personelle Entscheidungen für die kommenden Jahre zu treffen. Neu in das Präsidium gewählt wurde Dr. Romy Ermler, Präsidentin der Bundeszahnärztekammer.

Ermler übernimmt künftig das Amt der BFB-Vizepräsidentin und folgt damit auf Prof. Dr. Christoph Benz. Ebenfalls neu im Vorstand vertreten sind Dr. Markus Sikora, Präsident der Bundesnotarkammer, und Dr. Fabian Widder, Vizepräsident des Deutschen Anwaltvereins (DAV).

Die Bundesregierung muss einen konkreten Plan vorlegen

Im Zentrum standen bei der Mitgliederversammlung der zunehmende Einfluss externer Investoren auf freiberufliche Strukturen, die weiterhin angespannte wirtschaftliche Lage und der wachsende Druck auf Selbstverwaltung und berufliche Unabhängigkeit.

„Wenn wir in Deutschland unsere Versorgung langfristig sichern und dabei wettbewerbsfähig bleiben wollen, muss die Bundesregierung jetzt einen konkreten Plan vorlegen“, erklärte BFB-Präsident Dr. Stephan Hofmeister, der auch stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) ist.

Die Mitgliederversammlung hob zudem hervor, dass die Freien Berufe weit über ihre wirtschaftliche Bedeutung hinaus Verantwortung für Versorgung, Rechtsstaatlichkeit, Innovation und gesellschaftlichen Zusammenhalt tragen.

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